Jahresrückblick 2020


Auch in unserem 6. Vereinsjahr wollen wir wieder unserer Tradition folgen und in der Adventszeit Rückschau auf die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres halten sowie allen Dank sagen, die sich für unsere SOS-Tierschutzprojekte eingebracht haben.
In Hinblick auf den Verlust unserer Gemeinnützigkeit im September 2019 gilt allen ein ganz Dickes Dankeschön, die uns weiterhin treu zur Seite stehen und uns ihr Vertrauen in unsere Tierschutzarbeit nicht entzogen haben.

 

Wenn Sie Näheres über die einzelnen Projekte wissen möchten, werden Sie über den Link im Beitrag zum Kalendertürchen zu den Projektbeschreibungen geleitet.

 

Das Hintergrundbild für unseren diesjährigen Adventskalender wurde wieder designed by freepik.com.
Herzlichen Dank!


1. Dezember 2020


Unser erstes Türchen öffnet sich heute am 1. Dezember für die Lesika Hundehilfe Varazdin e.V. und das Projekt 79 für Schäferhund Alex, den wir zwei Jahre lang begleitet haben. Er und seine Schwester Christy hatten massive Probleme beim Laufen.
Bei Alex wurde eine beidseitige Hüftdysplasie und ein genetisch bedingtes Problem am Knie diagnostiziert. Anders als seine Schwester Christy fand er kein Zuhause, überstand eine lebensbedrohliche hämolytische Anämie und wurde bis zu seinem plötzlichem Tod im Februar diesen Jahres über Medizintopfspenden und Futterpatenschaften für sein Spezialfutter unterstützt.

 


2. Dezember 2020


Türchen Nr. 2 öffnet sich für Lule und das Projekt 97 für den Greengates Shelter.
Tamara und Michael Artmann hatten die Operationskosten in Höhe von 1.336 € für ihren ehemaligen Schützling Lule übernommen, die im April 2019 notoperiert werden musste, weil sie etwas Unverdauliches gefressen hatte.
Leider konnten wir die beiden privaten Tierschützer 'nur' mit insgesamt 288 € bei der Aufbringung der hohen Operationskosten unterstützen.

Bevor wir zum Jahresende das Projekt abschlossen, kamen noch einmal über Weihnachtsspenden und unsere Weihnachtskalenderaktion 100 € hinzu. DANKE!


3. Dezember 2020


Nachdem die Dar Amdouni Tierhilfe Djerba Anfang des Jahres die Zusammenarbeit mit SOS-Regenbogenland aufgekündigt hat und wegen privater Veränderungen der Eheleute sowie der Auswirkungen der Corona-Pandemie in diesem Jahr keine Flugpaten für Camilya gefunden werden konnten, haben wir beschlossen,
die gesammelten Spenden für die Maßanfertigung zweier Prothesen in Höhe von 1900 € an die Tierhilfe Zarzis e.V. zur zweckgebundenen Weiterverwendung zu überweisen.
Wir hoffen, dass Camilya im nächsten Jahr nach Deutschland ausreisen kann und ihr Glück in einer eigenen Familie finden wird.


4. Dezember 2020


Im Oktober 2019 zogen zwei Not-Felle in die

Stiftung Samtherzen e.V. ein. Mit unserem Projekt 103 wollten wir Miglena Dzhurova dabei unterstützen, zwei unterernährten, von Räude befallenen Junghündinnen zu helfen. Bei beiden wurden eine Anämie und Ehrlichiose diagnostiziert, Berta war zusätzlich noch positiv auf Anaplasmose getestet worden und hatte eine Augenentzündung. Karlas Verletzung am Bein hatte eine Knochen-wucherung zur Folge, die aber nicht operativ zu behandeln war. Beide Hunde fanden Kastrationspaten. Während Karla noch auf ihre Familie wartet, fand Berta im Sommer diesen Jahres ihr eigenes Körbchen in Deutschland.


5. Dezember 2020


Das heutige Kalendertürchen öffnet sich für unser SOS-Tierschutzprojekt 105 für die Stiftung Samtherzen e.V. 

Ende Januar diesen Jahres musste Miglena Dzhurova feststellen, dass die scheue Hündin Chita aus unserem Patenschaftsprojekt 16 einen schweren Bruch des Hinterbeins erlitten hatte. Wie es dazu gekommen war, blieb ungeklärt. Für die komplizierte Operation zur Stabilisierung des Beines musste Chita einige Tage in der Tierklinik in Stara Zagora bleiben und anschließend zwei lange Monate in ihrem Transportkäfig verbringen, um die Ausheilung des Bruches sicher zu stellen. 
Die gesamten Kosten in Höhe von 719 € konnten aufgebracht werden. Nochmals lieben Dank!


6. Dezember 2020


Am Nikolaustag öffnet sich unser Kalendertürchen für den kleinen Bob, der Mitte März diesen Jahres operiert werden musste. Vermutlich war der kleine Kerl von einem Auto angefahren worden und konnte sich anschließend nicht mehr alleine fortbewegen. Seine Röntgenbilder zeigten mehrere Knochenbrüche, die nur über Implantate stabilisiert werden konnten. Der Tierarzt vermutete, dass seine Knochen aufgrund von Mangelernährung sehr brüchig waren, was die Vielzahl an Brüchen erklärt. Wir konnten über unser SOS-Tierschutzprojekt 106 200 € für die kostspielige, komplizierte OP zusteuern, den Rest konnte der Pfötchen Chance e.V. selbst sammeln.


7. Dezember 2020


Ende März diesen Jahres folgte gleich ein weiterer Notfall des Pfötchen Chance e.V., für den wir das SOS-Tierschutzprojekt 107 einstellten. Maya, eine Katze aus der Nachbarschaft von Daniela Petkova, musste in die Tierklinik nach Veliko Tarnovo gebracht werden, wo neben einer ausgerenkten Pfote schwere Becken- und Hüftfrakturen festgestellt wurden. Dazu noch eine durch die Gewalteinwirkung entstandene Hernie, also ein Bruch der Bauchwand,. Maya gehörte einer alten Frau, die sich die Tierarztkosten für die OP nicht leisten konnte und deshalb Daniela um Hilfe bat.
Wir konnten dank Ihrer Spenden 350 € für die Begleichung der Rechnung beisteuern.


8. Dezember 2020


Im April 2020 stellten wir für die Lesika Hundehilfe Varazdin e.V. das SOS-Tierschutzprojekt 108 ein.
Kruno litt an Schonhinken, Knieschmerz und Hüftgelenksrotationseinschränkungen. Im Alter von 5 Monaten erfolgte aufgrund seiner gezeigten Symptome bereits eine Resektion des Oberschenkelkofes. Die erst angestrebte Hüft-Prothese würde wahrscheinlich nicht halten, denn als Folge einer Resektion wird das Gewebe häufig porös. Allerdings wurden in Fällen wie bei Kruno mit einer Goldimplantation hervorragende Ergebnisse erzielt. Hierfür konnten wir dank Ihrer Spenden den Betrag von 750 € sammeln. Die geplante OP wurde allerdings auf Anfang 2021 verschoben.


9. Dezember 2020


Mit einer offenen, stark entzündeten Wunde am Rücken wurde der kleine Mak Anfang April 2020 ins Asyl Spas in Kroatien gebracht. Die Ärzte fanden mehrere Projektile in seinem Körper, das größte im hinteren Bereich der Wirbelsäule. Dieses wurde in einer OP entfernt. Es gab wenig Hoffnung, dass Mak würde wieder laufen können, aber nach wenigen Wochen stand der kleine Kämpfer von alleine auf. In seinem neuen Zuhause in Deutschland wurde bereits seine Physiotherapie begonnen. Vielleicht kann ihm ein Leben im Rolli so erspart werden. Wir konnten bislang 120 € an die Lesika Hundehilfe Varazdin e.V.

für das SOS-Tierschutzprojekt 111 überweisen.


10. Dezember 2020


Auch Aya durch einen Autounfall schwerste Verletzungen erlitten. Ihr Hinterbein konnte nicht gerettet werden und musste wie auch die Rute amputiert werden. Die Kosten für diese OP in Höhe von 2000 € konnte die Lesika Hundehilfe Varazdin e.V., für die wir das SOS-Tierschutzprojekt 112 als bislang letztes in diesem Jahr neu eingestellt haben, bereits über Spenden sammeln. Nun benötigt Aya aber eine weitere Operation zur Stabilisierung ihrer Wirbelsäule. Dieser komplizierte neurologische Eingriff wird in einer Spezialklinik in Slowenien vorgenommen und wird noch einmal 2500 bis 3000 € kosten. Der genaue Termin steht wegen der Corona-Pandemie noch nicht fest.

 


11. Dezember 2020


Unser Kalendertürchen zum 11. Dezember öffnet sich für das Patenschaftsprojekt 101, dass wir im August 2019 für den spanischen Verein ProPeludos eingestellt hatten und mit der Vermittlung der beiden in Pensionen untergebrachten Hunden Ozzy und Sancho im August diesen Jahres abschließen konnten. Zuvor konnten bereits im September und Dezember 2019 für Milo und Lucas eigene Körbchen gefunden werden.

Das Patenschaftsprojekt wurde ins Leben gerufen, weil einige Hunde mangels vorhandener Pflegestellen notgedrungen in Pensionen unterbracht werden mussten. Zudem wurden die Tiere mit Futter-, Impf- und Medizintopfpatenschaften versorgt.


12. Dezember 2020


Im August suchte erneut ein Hund aus der Obhut des kleinen spanischen Vereins ProPeludos Pensionspaten und wir stellten Folgeprojekt 109 neu ein. Zwei Jahre lang hatte der scheue Coco bei Marisa Toledano in Pflege gelebt. Als Marisa im Dezember 2019 Haus mit Grundstück gegen eine kleine Wohnung tauschen musste, musste Coco in eine Hundepension umziehen. Glücklicherweise gelang es ihr, für Coco eine Pension zu finden, in der er mit mehreren anderen Hunden den ganzen Tag im Garten rumtoben kann. Nur in der Nacht werden die Hunde in Zwingern untergebracht. Cocos Unterbringung in der Pension kostet 60 € monatlich und konnte über Pensionspaten gesichert werden. DANKE! 


13. Dezember 2020


Unser Kalendertürchen zum 3. Advent öffnet sich für das Projekt 85 für den Greengates Shelter in Bulgarien. In diesem Jahr wurden neben der Reparatur von Zäunen und einem Tor im Außenbereich sowie dem Aufbringen von Rindenmulch in den Hundeausläufen die eingegangenen Spenden für Futter, Impfungen, Parasitenprophylaxe und natürlich auch Kastrationen verwendet. Da das Projekt ursprünglich für den Auf- und Ausbau der kleinen Rettungsstation angedacht war, sich aber immer wieder liebe Menschen mit Direktspenden für die Versorgung der Tiere eingebracht haben, werden wir - gerade im Hinblick auf die genaue Prüfung unserer Auslandsaktivitäten durch die Finanzbehörden - zum neuen Jahr ein Patenschaftsprojekt für alle Tiere des Greengates Shelter einstellen. Vier der Schützlinge der privaten Tierschützer Tamara und Michael Artmann sind im laufenden Jahr bereits mit Patenschaften bedacht worden. Vielleicht finden dann ja noch mehr der auf dem Gelände des Greengates Shelter lebenden Hunde und Katzen ihre Paten, um ihre Grundversorgung abzusichern.


14. Dezember 2020


Heute öffnet sich das Kalendertürchen unseres Adventskalenders für das Patenschaftsprojekt 70 für die Harzer Wildlinge von Sandra Atiles Team. Mit diesem Projekt unterstützen wir nun schon seit vier Jahren die privaten Tierschützer von PROJECT STREETCATS OHA! mit Futter- und Wohnpatenschaften, um den Streuner-katzen ihr Winterquartier im Harz zu erhalten und die Futterversorgung finanziell abzusichern. Zu den Futter- und Wohnpatenschaften für die neun festen Stammkatzen, kam eine weitere ‚Waschbär‘-Patenschaft hinzu, um die 'wilden' Gäste im Winterquartier mit zu versorgen. Mit der Wildkamera wurden neben Waschbären auch Marder und Fuchs eingefangen.


15. Dezember 2020


Bereits seit drei Jahren unterstützen wir mit unserem Streunerhilfeprojekt 77 für den Pfötchen Chance e.V.

die Tierschutzarbeit von Daniela Petkova, die regelmäßig Futtertouren fährt und bei Streuner-sichtungen Trockenfutter auslegt. Wir haben versucht für alle Straßenhunde, die regelmäßig fotografiert werden konnten, Futterpaten zu finden, die ihnen auch einen Namen gegeben haben. So konnten wir rund 100 € monatlich als Streunerhilfe überweisen. Allerdings hat sich besonders in diesem Jahr gezeigt, dass viele Tiere nicht mehr gesichtet wurden, dafür aber ständig wechselnd andere Hunde und Katzen an den Futterstellen auftauchten.

Ob die Streunertiere abgewandert sind oder möglicherweise gar nicht mehr leben, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Im nächsten Jahr werden wir das Projekt umgestalten, denn eine Übertragung der Patenschaften wie in ‚normalen‘ Patenschaftsprojekten für Tiere in Rettungsstationen ist nicht möglich.
Wir bedanken uns im Namen aller Straßentiere rund um das bulgarische Sheremetya!


16. Dezember 2020


Das Patenschaftsprojekt 20 für den SALVA Hundehilfe e.V. besteht bereits seit 2016 und versorgt einen festen Bestand von schwer vermittelbaren Hunden aus Basias kleinem, privaten Tierheim in Polen mit Futter-, Medizintopf- und Impfpatenschaften.

Im letzten Jahr musste sich Basia von Niusia für immer verabschieden. Die alte Hundedame litt sehr unter einem starken Tumorwachstum und wurde schließlich von ihrem Leiden erlöst. Hinzukamen zwei Neuzugänge: Der kleine, blinde Tadziu und Maks, der zwei Jahre lang in einem dunklen Verschlag leben musste und nun bei Basia wieder lernt, Vertrauen in die Menschen zu setzen. Herzlichen Dank allen Paten für die Hilfe!


17. Dezember 2020


Heute öffnet sich das Kalendertürchen unseres Weihnachtsrückblicks für das SOS Stray Care Projekt 63 für den Pfötchen Chance e.V.

 

Seit Mitte 2017 unterstützen wir die Tierschutzarbeit von Daniela Petkova und dem Pfötchenhaus rund um das bulgarische Sheremetya. Hier werden im Rahmen unseres SOS Stray Care Projektes 63 Streuner aber auch Haustiere aus der armen Bevölkerung kastriert.

 

In diesem Jahr konnten bislang dank Ihrer Unterstützung 10 Katzen und 5 Kater kastriert werden!


18. Dezember 2020


Im Herbst diesen Jahres haben wir unser SOS Stray Care Programm auf Kastrationen in und um das bulgarische Plovdiv ausgeweitet.
Mit dem neu eingestellten Kastrationsprojekt 110 unterstützen wir den Pfötchen Chance e.V. bei seiner Zusammenarbeit mit der privaten Tierschützerin Reni Chilingirova und ihrer Familie.

Wie auch Daniela Petkova retten und kastrieren sie Straßentiere, versorgen diese medizinisch und füttern Streuner in den Gemeinden Parvenets, Barak und Asenovgrad. Bislang haben wir die Kastration von Nadeschda finanzieren können. Herzlichen Dank!


19. Dezember 2020


Unser heutiges Türchen öffnet sich für das Kastrationsprojekt 40 für die Stiftung Samtherzen e.V.

Im Juli 2016 riefen wir mit diesem Projekt unser
SOS Stray Care-Programm ins Leben.
Es werden rund um Gorna Oryahovitsa nicht nur Streunertiere eingefangen, kastriert und anschließend wieder auf die Straße entlassen, auch Haustiere können auf diese Weise kastriert werden, wenn die Besitzer die Kastrationskosten alleine nicht aufbringen können. Es gibt viele tierliebe Menschen unter der recht armen Bevölkerung Bulgariens. Auch mit dieser Möglichkeit wird das Leid auf den Straßen vermindert, denn frei laufende unkastrierte Haustiere sorgen ebenfalls für ungewollten Nachwuchs. Die bisherige Kastrationsbilanz in diesem Jahr liegt bei 56 Tieren, für die wir bereits Kastrationspaten gefunden haben - allerdings stehen noch die Kosten für weitere 25 Kastrationen aus.
Für diese Tiere werden wir versuchen über unsere Silvester-Aktion 'Kastrationen statt Böller' noch einen Teil der Kastrationskosten zusammenzubringen, um so diese wichtige Tierschutzarbeit von Miglena Dzhurova zu unterstützen.


20. Dezember 2020


Zeitgleich mit Kastrationsprojekt 40 begannen wir unser SOS Stray Care Programm auch auf die Stadt Silistra auszuweiten und die private Tierschutzarbeit einer Tierschutzfreundin von Miglena Dzhurova zu unterstützen.

 

Nelly Marinowa konnte in diesem Jahr 20 Streunerkatzen einfangen, kastrieren lassen und wieder auf den Straßen aussetzen, wenn sie zu scheu für die Vermittlung waren.

Herzlichen Dank allen, die unser Kastrationsprojekt 41 unterstützt haben!


21. Dezember 2020


Wie muss man sich fühlen, wenn sein Traum vom Aufbau eines eigenen Rettungszentrums zum Greifen nah ist und dann plötzlich persönliche und gesundheitliche Probleme die Umsetzung ein ganzes Jahr verzögern? Und man dann gleich noch ein weiteres Jahr durch die Corona-Pandemie verliert weil der beauftragte Architekt und Baufirmenleiter die Arbeiten nicht umsetzen kann?
Miglena Dzhurova hat sich für das neue Jahr fest vorgenommen, mit einem neuen Architekten die Weiterführung des Projektes 13 anzugehen und hofft inständig, dass Corona nicht erneut einen Strich durch die Rechnung machen wird.
Zumindest ist die Umwandlung des Landes von Farm- in Bauland erledigt und die Gespräche mit Banken zur weiteren Finanzierung sind erfolgt.
Wir drücken ganz fest die Daumen, dass die Tiere auf dem neuen Gelände des Rettungs- und Kastrationszentrum nicht noch ein weiteres Jahr auf feste Unterkünfte warten müssen. Zumindest konnte Miglena ein neues großes Zelt als Überdachung der Zwinger aufstellen und die Hunde damit besser vor Wind und Wetter schützen.


22. Dezember 2020


Bereits seit vier Jahren unterstützen wir die Harzer Wildlinge, die von Sandra Atile und ihrem Team von PROJECT STREETCATS OHA! versorgt werden, mit unserem Projekt 45. Für die Streunerkatzen wurde ein Winterquartier in einer alten Halle eingerichtet, das ihnen in der kalten Jahreszeit Schutz bietet.
Mit Wärmelampen werden die Futterstellen gewärmt. In diesem Monat gingen noch einige Spenden ein, so dass 105 € zur Verfügung stehen. Da keine größeren Anschaffungen anstehen und dieses Mal auch keine Nachzahlung für den im laufenden Jahr verbrauchten Strom ansteht, kann das Geld für einen kleinen Futtervorrat ausgegeben werden. Lieben Dank!


23. Dezember 2020


In unserem Patenschaftsprojekt 32 für die Stiftung Samtherzen e.V. ging es in letzter Zeit sehr turbulent zu.

Die schönste Nachricht zuerst: 24 Welpen und Junghunde haben in diesem Jahr ihre eigenen Familien gefunden! Und auch Mischa und Hope stehen in den Startlöchern für ihre Ausreise. Die kleine Mandy musste erst noch an ihrem Nabelbruch operiert werden, den sie seit ihrer Geburt hat. Somit sind ‚nur‘ 9 Stammhunde aus den Jahren 2017/18 bereits über längere Zeit von ihren Paten betreut.
Dafür herzlichen Dank!

 

Nun zu den traurigen Nachrichten: Saskia verstarb plötzlich ohne erkennbare Ursachen. Dieser Verlust traf Miglena völlig unvorbereitet. Saskia hatte schon eine eigene Familie gefunden.
Von den 16 Welpen, die Ende November 2020 von Miglena in ihren Rettungszentrum aufgenommen wurden und für die wir allesamt Spenden von je 120 € für ihre Erstversorgung benötigen, sind leider Moses und Kenai an Parvovirose erkrankt und verstorben.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes Dankeschön für die Hilfe bei der Begleichung der hohen Klinikkosten

Auch Mona, die Anfang November im Rettungszentrum eingezogen war, erlag leider der Parvovirose. Saskia verstarb plötzlich ohne erkennbare Ursachen. Der kleine Romeo wurde - wie die Aufzeichnung der Überwachungskamera zeigt - aus dem Garten der Pflegestelle heraus gelassen. Ob er ‚gestohlen‘ wurde, weil er aussieht wie ein Cocker Spaniel, kann Miglena nur vermuten. Hunde dieser Rasse sind begehrt, weil sie sich gut zur Trüffelsuche eignen.


24. Dezember 2020


Zum Heiligen Abend öffnet sich unser letztes Türchen für das Patenschaftsprojekt 16 für die älteren Hunde der Stiftung Samtherzen e.V.
Mit ihm werden 20 Hunde und zwei Katzen über Futterpatenschaften versorgt.

In diesem Jahr fanden die vier Hunde Nero, Hope, Lina und vor einer Woche schließlich auch Mani ein eigenes Zuhause in Bulgarien. Die kleine Hope wurde von ihrer Pflegefamilie adoptiert, die blinde Lilly konnte in ihr eigenes Körbchen in Deutschland ausreisen.
Die alte Hundedame Lora verstarb in diesem Jahr, vermutlich an einem Leberversagen.


25./26. Dezember 2020



27. Dezember 2020


Nach Buchung unserer SOS-Regenbogenland-Kalenderverkäufe kann ich nun abschließend verkünden, dass 680 € für Aya aus unserem
SOS-Tierschutzprojekt 112 zur Verfügung stehen.

Hinzu kommen noch die 'Spendenanteile' aus mehreren großen Spendeneinkäufen sowie einige Direktspenden zugunsten von Aya. Somit kann zum Jahresschluss rund ein Drittel der veranschlagten
OP-Kosten an die Lesika Hundehilfe Varazdin e.V. überwiesen werden. Unsere diesjährige Weihnachtsaktion erbrachte aber auch Spenden für den Greengates Shelter, die Stiftung Samtherzen e.V., den Pfötchen Chance e.V. sowie Project Streetcats OHA.


28. Dezember 2020


Vor Jahresschluss möchten wir nicht vergessen, all denen DANKE zu sagen, die uns als Non-Profit-Organisation bei AmazonSmile ausgewählt haben.

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie viele kleine Dinge zu einem gemeinsamen, großen Erfolg heranwachsen können. Seit wir im Jahr 2019 die Möglichkeit geschaffen haben, dass Sie uns über AmazonSmile-Einkäufe unterstützen können, konnten wir insgesamt 479,02 € generieren.
Zusammen mit Ihren Einkäufen bei Zooplus kamen in diesem Jahr insgesamt 296,97 € an Einnahmen aus unseren Partnerprogrammen zusammen.


29. Dezember 2020


Zum Jahresschluss möchte ich auf keinen Fall versäumen, noch von Herzen ein ganz dickes Dankeschön an unser kleines Team zu schicken!

An Nicki, die nicht nur einige Projekte betreut, Beiträge für die Homepage und hier auf Facebook verfasst und mir vor allem immer mit Rat und Tat zur Seite steht, an Gisela, die uns in allen steuerlichen Fragen berät und unterstützt und Bernd, ohne den unsere jährliche Weihnachtsaktion gar nicht möglich wäre! Und in diesem Jahr ist unser SOS-Regenbogenland-Kalender wirklich ganz besonders schön geworden.
Auch Teil 2 von DJs Memoiren gäbe es ohne ihn nicht!

Habt ganz lieben Dank, dass ihr an unseren Verein glaubt und ihn am Leben erhaltet! 


30. Dezember 2020


Überblick über die gesamten Spendensummen des Jahres, die für die Projekte im Spendenschirm eingegangen sind und die an die Organisationen ausgezahlt wurden.

 


Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Corina Grösche und die Kunden der Yoga Oase Seesen sowie Tierheilpraktikerin Margit Egler und ihren Kunden, die uns trotz der Widrigkeiten, die selbständige Unternehmen in Corona-Zeiten in diesem schwierigen Jahr verkraften mussten, weiterhin mit Spenden zur Seite standen!


31. Dezember 2020


Als ich für meinen persönlichen Jahresrückblick nach passenden Sinnsprüchen suchte, die dieses schwierige Jahr zusammenfassen könnten, bin ich letztendlich bei diesem hängen geblieben:

Irgendwann ändern sich nicht die Dinge, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben.

Natürlich spiele ich auf die größte Herausforderung an, der sich unser Verein im September letzten Jahres stellen musste und die uns auch das ganze Jahr 2020 beschäftigt und unser Handeln und Denken beeinflusst hat…
Die Aberkennung unserer Gemeinnützigkeit und unser Kampf um die Wiederanerkennung.

 

Regierte zu Beginn Wut und Unverständnis über die unspezifischen Forderungen des Finanzamtes zur Dokumentation unserer Auslandsaktivitäten, folgte dann Anfang diesen Jahres eine ungeheure Anstrengung, um ohne irgendwelche Anhaltspunkte oder Vorlagen die allgemeinen gesetzlichen Forderungen zu erfüllen, der eigentlich alle gemeinnützigen Vereine mit Auslandstätigkeiten nachkommen müssen. Nachfragen bei anderen Vereinen erweckte bei mir schließlich den Eindruck, dass nur von uns derartige Nachweise konkret eingefordert wurden.

 

Also stellte ich mich der Herausforderung und begann Verträge auszuformulieren, diese ins Englische und Französische zu übersetzen und sie unseren Partnern im Ausland zur Unterschrift zuzuschicken. Zeitgleich forderten wir alle noch fehlenden Belege aus dem zur Überprüfung anstehenden Jahr 2019 an und ließen uns Kontoauszüge und Bestätigungen für den Eingang der Spenden schicken. Die Projektbeschreibungen auf unserer Homepage wurden um die Seiten ‚Dokumentation der zweckgebundenen Mittelverwendung‘ erweitert, in der Hoffnung, das Finanzamt würde sich damit zufrieden geben, dort wie alle interessierten Spender auch, Einblick in die Verwendung der Spenden nehmen zu können.

 

Zumindest konnte unsere Anwältin im März erreichen, dass wir gemäß Vertrauensschutz wieder Spendenbescheinigungen ausstellen durften, auch rückwirkend, bis unsere Angelegenheit endgültig geklärt ist.

Nach vielen Verzögerungen folgte dann endlich im Mai die persönliche Aussprache zwischen Finanzamt und unserer Anwältin. Eine Einigung wurde nicht erzielt, unsere erarbeiteten Verträge wurden als zu allgemein bemängelt, neue schwammige Forderungen gestellt.

 

Unsere Anwältin bezog daraufhin das Landesamt für Steuern Niedersachsen mit ein und sandte alle geforderten Unterlagen in Papierform an beide Ämter.

 

Im November dann die niederschmetternde Antwort...

Zur weiteren Prüfung und Bedingung für die Wiederanerkennung der Gemeinnützigkeit wurden sämtliche Belege für die Jahre 2016 bis 2018 nachgefordert - eine Aufgabe, die wir nicht erfüllen konnten.

Dies schloss ausländische Organisationen mit ein, die gar nicht mehr existierten oder auch nicht mehr mit uns zusammen arbeiteten und uns bei den Forderungen nicht beistehen würden.

 

Diese Forderung, rückwirkend für alle Vereinsjahre ab 2016 alle Belege zusammenzutragen, war einfach unmöglich und wäre auch für die Organisationen, mit denen wir bis heute vertrauensvoll zusammen arbeiten, eine Wahnsinnsaufgabe gewesen. Bürokratie trat an die Stelle von praktischem Tierschutz!

Irrsinn, wenn man bedenkt, dass alle Tierschützer ehrenamtlich neben ihren Berufen ihr Letztes geben, um Tiere vor Leid zu bewahren.

 

Zusätzlich wurde gefordert, dass alle Rechnungen nachträglich auf Deutsch ausgestellt werden, um erkennen zu können, ob es sich tatsächlich um eine zweckgebundene Verwendung handelt. Alternativ wurde zumindest angeboten, eine zusätzliche Bescheinigung von den Hilfspersonen im Ausland ausstellen und unterschreiben zu lassen, worum es sich bei den Rechnungen in ausländischen Sprachen handelt.

 

Zu diesem Zeitpunkt schloss ich innerlich mit unserem Verein ab. Dieser bürokratische Aufwand war die Sache nicht wert. In diesem Moment änderte sich die Resignation, die sich im Laufe des Jahres ob der unendlichen Geschichte bei mir breit gemacht hatte, in Gelassenheit - eine Gemütsverfassung, die ich im Laufe des Jahres vollständig verloren hatte. Dann würde eben unsere Gemeinnützigkeit mit Ablauf dieses Jahres enden. Irgendwie würde es schon weitergehen, auch ohne die Möglichkeit, Zuwendungsbescheinigungen für Spenden ausstellen zu dürfen.
Vielleicht hatte ich dieser Möglichkeit eine zu große Bedeutung beigemessen.

 

Diese Entscheidung teilte ich unserer Anwältin mit.
In einem weiteren telefonischen Gespräch lenkte das Landesamt für Steuern Niedersachsen dann ein und bot an, die Gemeinnützigkeit für das neue Jahr 2021 anzuerkennen, wenn wir ab 2021 alle Auflagen wie abgesprochen umsetzen würden. Gemeinnützigkeit auf Bewährung sozusagen. Nach einem Jahr würde dann noch einmal alles genauestens geprüft. Leider hat sich das Finanzamt Herzberg noch nicht dazu geäußert, die zuständige Sachbearbeiterin war erst im Urlaub, dann erkrankt.

Also ist die Entscheidung ins neue Jahr vertagt.

 

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und hoffe, dass Sie die ausländischen Tierschutzorganisationen über unsere Projekte im nächsten Jahr weiter unterstützen, egal wie unsere 'unendliche Geschichte' letztendlich ausgeht. Ich verbleibe mit den besten Wünsche für das neue Jahr und bleiben Sie gesund!

Sabine Härtl, 1. Vorsitzende SOS-Regenbogenland

 


Wir wünschen Ihnen einen hoffentlich entspannten Jahreswechsel mit Ihren Tieren

und alles Gute für das neue Jahr 2021!