Hoffnung für die kleine Hope


 

Und wieder erreicht Miglena Dzhurova ein Notruf. Mitten in der Nacht erhält sie eine Nachricht per Handy. Ein Mädchen im Dorf hat einen kleinen Hund gefunden und bittet um Hilfe. Miglena nimmt sofort Kontakt auf und lässt sich die Einzelheiten erklären. 

 

 

 

Am folgenden Tag findet Miglena einen kleinen Hund mit fortgeschrittenen Hautproblemen. Aller Wahrscheinlichkeit wieder eine Demodikose-Erkrankung.

 

 

 

Zur Krankheit kommt es erst durch eine starke Vermehrung der Demodex-Milben, die besonders häufig bei geschwächten Welpen und Jungtieren auftritt. Symptome sind Haarausfall und schmerzhafte Entzündungen der betroffenen Hautstellen, oft im Gesicht und an den Beinen. 

 

MIglena gab der kleinen Süßen den Namen Hope - nach dem Namen des kleinen Mädchens, dem das Schicksal dieses kranken Streuners nicht egal war.


Hope bedeutet Hoffnung. In einem Land wie Bulgarien, in dem Tierschutz noch keine Lobby hat, kann nur ein Umdenken einsetzen, wenn schon die Kinder lernen, Mitgefühl mit hilflosen Tieren zu zeigen und zu leben. Ganz besonders, da die älteren Generationen ihnen oft Grausamkeit und Härte vorleben. Das Leben eines Tieres hat dort noch keinen Wert.
Deshalb hat solch ein Hilferuf eines kleinen Mädchens eine so große Bedeutung. 

 

 

Ein weiterer Grund, weshalb Miglena auch keine Sekunde zögerte, noch einen weiteren Hund zu sich zu nehmen, obwohl die Tiere auf ihrem kleinen Bauernhof immer mehr und mehr werden und sie eigentlich keine Plätze mehr frei hat.

 


 

 

Aber nicht nur der fehlende Platz ist ein Problem.

Es kommen wieder Tierarztkosten auf Miglena zu, um der kleinen Hope auf die Beine zu helfen.

Gegen ihre Demodikose benötigt sie das Medikament Bravecto, was zwar teuer ist, aber auch sehr effektiv gegen die Hauterkrankung.


Des Weiteren müssen Wurmkur und Impfungen bezahlt werden.

 

Und natürlich muss Hope gechipt und kastriert werden.


 

Alles in allem benötigt Hope 100 € Starthilfe.

 


Update vom 20.07.2016

Es ist kaum zu glauben, aber gleich ein paar Stunden nach der Einstellung des Projektes fanden sich zwei herzensgute Menschen, die für Hope 120 € überwiesen haben. Wir danken Sandra Schlüter und ihrem Mann für diese großzügige Soforthilfe!
Damit für die kleine Hope auch in Zukunft gesorgt ist, übernehmen die beiden auch noch eine monatliche Patenschaft für sie.

 



 

Die Behandlung konnte so natürlich sofort begonnen werden! Hope sagt Danke!

 


Update vom 23.08.2016

 

Heute wurde die kleine Hope kastriert. Sie hat die Operation gut überstanden und ist schon wieder wohlauf!

 


Oktober 2016



November 2016



Dezember 2016



April 2017



Juli 2017



September 2017



Dezember 2017



April 2018



Juni 2018



Dezember 2018



Im Juni 2019 fand Hope ihre neuen Futterpatinnen.



Juli 2019



Spendenstand



Stiftung Samtherzen e.V. - Oryahovitsa, Bulgarien


Miglena Dzhurova gründete Anfang des Jahres 2015 die Stiftung Samtherzen e.V. und versucht seitdem auf sich allein gestellt, die Tiere vor Ort in Bulgarien zu retten und zu versorgen.
Vorher war sie Mitglied eines anderen Vereins, bekam aber zunehmend das Gefühl, dass mit den Tieren Geld verdient wurde.

So blieb ihr nichts Anderes übrig, als es allein zu versuchen.
Einige Monate überlegte sie, wie sie das schaffen könnte, denn sie hatte eine große Anzahl von Hunden zu versorgen und nur ihr Gehalt zur Verfügung.

Sie entschied sich dafür, im Interesse der Tiere weiterzumachen - egal wie.

 

Den Namen "Stiftung Samtherzen e.V." wählte sie ganz bewusst aus.
'Samt' steht für das Fell aller Hunde und Katzen... 'Herz' stellvertretend für das Wissen, dass ein Mensch mit Herz immer versuchen wird zu helfen und niemals auf den Gedanken kommt, ein Tier dafür zu verwenden, Geld zu verdienen!