Auch in diesem Jahr möchten wir mit unserem Adventskalender Rückschau auf die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres 2025 halten. Über den Link im Beitrag zu jedem Kalendertürchen werden Sie zu den Projektbeschreibungen weitergeleitet, falls Sie ausführliche Informationen zu den einzelnen Projekten wünschen .
Das Hintergrundbild für unseren diesjährigen Adventskalender wurde wieder designed by freepik.com. Herzlichen Dank!
1. Dezember 2025
Wir eröffnen heute traditionell unseren Jahresrückblick und beginnen mit unserem SOS Stray Care Programm.
Bereits seit 2017 werden rund um das bulgarische Sheremetya über unser Kastrationsprojekts 63 für den Pfötchen Chance e.V. Streunertiere kastriert. Wenn Tierhalter die Kosten für die Kastration ihrer Haustiere nicht aufbringen können, wird auch ihnen finanziell geholfen. Nur so lässt sich das Leid der Tiere auf den Straßen langfristig verringern.
Dank der großzügigen Spenden konnte die private Tierschützerin Daniela Petkova in diesem Jahr 17 Streunerkatzen (acht Kater und neun Katzen) sowie Hund Maiky zur Kastration beim Tierarzt vorstellen.
2. Dezember 2025
In diesem Jahr konnten die Kastrationen der drei Frettchen Xanthippe, Sokrates und Plato über unser Kastrationsprojekt 121 finanziert werden.
Im November 2025 wurde unser SOS Stray Care Projekt 121 zur Kastration der Katzen der 100 Kolonien im Gebiet La
Linea nach dreijähriger Pause wieder aktiviert. Wir möchten darüber die Arbeit der Kastrationsgruppe 'CER' unterstützen,
die Pamela Joy Merchant vom spanischen Verein The Animal Collective mit
anderen Tierschützern ins Leben gerufen hat, da die städtische Unterstützung von Kastrationsaktionen zurückgenommen wurde.
3. Dezember 2025
Seit 2016 unterstützen wir die private Tierschutzinitiative PROJECT STREETCATS OHA!
Sandra Atile hat im Harz ein sicheres Winterquartier für Streunerkatzen geschaffen. Dort finden die Tiere in der kalten Jahreszeit eine beheizte Zuflucht mit Wärmelampen sowie eine
verlässliche Futterstelle.
Die monatliche Pacht inklusive Stromkosten beträgt 196 €, diese sind über unser Patenschaftsprojekt 70
gedeckt. Da die Stromabrechnung erst Mitte Dezember erfolgt, kann es sein, dass wir über unser Projekt
45 noch einmal um Unterstützung bitten müssen, um eine mögliche Nachzahlung zu begleichen.
Aus Spendeneinkäufen stehen derzeit 18 € bereit, um die Kosten für die in diesem Jahr erneuerten Wärmelampen (anteilig) zu decken. Unabhängig davon werden jedoch stets Mittel für dringend benötigte Futterreserven gebraucht – über jede Spende freut sich Sandra daher ganz besonders!
4. Dezember 2025
Über unser Projekt 85 unterstützen wir Tamara und Michael Artmann nicht nur beim Auf- und Ausbau des Greengates Shelters. Auch die Versorgung von Fundtieren und akuten Notfällen in der Nachbarschaft wird durch dieses Projekt möglich.
Im Februar entdeckte eine Nachbarin in der Nähe ihres Hauses einen reglosen Kater und bat um Hilfe. Das Tier war stark unterernährt und unterkühlt, kaum noch bei Bewusstsein. Er wurde sofort stationär in der Tierklinik aufgenommen. Trotz Infusionen und umfassender Diagnostik konnte er am Ende jedoch nur erlöst werden – ein FIV-positiver Befund sowie massiv erhöhte Leber- und Nierenwerte hatten ihn bereits zu sehr geschwächt.
Im August wurden die Bauarbeiten zum geplanten Ausbau der Rettungsstation des Greengates Shelters in Bulgarien wieder aufgenommen. Nach den ersten Baggerarbeiten wurde der Hang neben dem Carport mit Gabionen gesichert und mit Natursteinen befüllt. Sie bilden künftig die stabile Basis für die geplante Holzkonstruktion.
Im Oktober wurde ein junger Rüde, etwa drei Jahre alt, in die Rettungsstation aufgenommen. Vermutlich wurde er nach Beginn der Jagdsaison zurückgelassen und streifte verängstigt und abgemagert durchs Dorf. Ein Tierarztbesuch bestätigte seinen schlechten Allgemeinzustand: vereiterte Augen, eine getackerte Wunde am Ohr, Giardienbefall und extreme Unterernährung. Die Kastrationskosten konnten über das Shelterprogramm des Tierarztes gedeckt werden. Für Sam wird nun ein liebevolles Zuhause gesucht.
5. Dezember 2025
Mit unserem Projekt 120 unterstützen wir den spanischen Verein The Animal Collective beim Ausbau und der laufenden Versorgung seiner Rettungsstation.
Mit der Ankunft der drei Frettchen Xanthippe, Plato und Sokrates wurde der Plan zum Bau eines eigenen Frettchengeheges wieder aufgenommen.
Ursprünglich war das Vorhaben Ende letzten Jahres pausiert worden, nachdem das schwer vermittelbare Frettchen Lucinda überraschend doch noch ein liebevolles Zuhause gefunden hatte.
Um den drei Neuzugängen eine artgerechte Umgebung mit deutlich mehr Bewegungsfreiheit und geistiger Anregung zu bieten, als es ein Käfig je ermöglichen könnte, wurde der Bau des Geheges nun
dringend notwendig.
Im Juli konnte das Projekt dank der tatkräftigen Unterstützung handwerklich versierter Helfer endlich umgesetzt werden. Dabei kam auch die Schweißausrüstung zum Einsatz, die der
Verein im vergangenen Jahr durch Projekt 120 anschaffen konnte. In diesem Jahr ermöglichten Spenden über unser Projekt zudem die Installation einer stabilen Verriegelung, die das Bauvorhaben
erfolgreich abschloss.
Im Oktober erweiterten wir Projekt 120 um die Möglichkeit, über regelmäßige oder einmalige Helferspenden, die Vergütung einer Helferkraft zu unterstützen. Obwohl Pamela
Joy Merchant von ehrenamtlichen Freiwilligen unterstützt wird, reicht dies für einen reibungslosen Betrieb nicht aus. Daher übernimmt die feste Helferkraft Carmen
zuverlässig Routinearbeiten wie die Pflege und Fütterung der vielen Schützlinge des Vereins.
Über unser Projekt steht inzwischen ein regelmäßiger Betrag von 120 € monatlich zur Verfügung – der Summe, die durchschnittlich für eine Woche Unterstützung benötigt wird. Dafür allen ‚Paten‘ ein herzliches Dankeschön!
6. Dezember 2025
Über unser Erstversorgungsprojekt 124 konnten wir den spanischen Verein The Animal Collective in diesem Jahr bei der Erstversorgung von 24 Tieren unterstützen — von Hundewelpen über Katzenbabys bis hin zu Hamstern, die dringend Hilfe brauchten.
Ob ausgesetzte Welpen, Abgabekätzchen, kranke Koloniekitten oder Tiere aus schlechter Haltung:
Jede einzelne Fellnase erhielt dank Ihrer Namenspatenschaften Futter, Parasitenprophylaxe, Entwurmung und die erste medizinische Versorgung.
Hundemama Grace mit ihren fünf Welpen, vier Hamster aus einem Geschäft, vier Abgabekätzchen, zwei Hundewelpen, drei kranke Koloniekitten, vier September‑Kitten und zum Schluss der kleine Norbert, der in einem Mülleimer gefunden wurde — 24 Leben, die dank euch einen besseren Start bekommen haben.
Danke an alle, die dieses Projekt möglich machen und mit ihren Spenden so viel bewegen.
7. Dezember 2025
Anfang September 2024 stellten wir für Hundemama Bonita und ihre fünf Welpen das Erstversorgungsprojekt 129 ein. Mit diesem Projekt sammelten wir Spenden für die komplette medizinische Erstversorgung der kleinen Familie – inklusive Chip und Europass, die Voraussetzung für eine spätere Vermittlung sind.
Da Marisa Scherbatsky vom spanischen Verein Asociación Animalista ProPeludos die Hunde nicht privat unterbringen konnte, wurde eine Pensionsunterbringung organisiert, die wir ebenfalls über Spenden unterstützen.
Während Lucia und Carrie bereits im Mai 2025 ihr eigenes Körbchen in Frankreich beziehen durften, konnte auch Mama Bonita Ende
September zu ihrer neuen Familie reisen. Bonitas drei Kinder – Beau, Pelle und Asterisco – warten derweil weiterhin geduldig in der Pension auf die Menschen, die
ihnen ein Zuhause schenken möchten. Allerdings hat Beau gute Aussichten, am 19. Dezember in ihr neues Zuhause
ausreisen zu können.
Wir drücken fest die Daumen!
8. Dezember 2025
Anfang Januar 2025 stellten wir das Notfallprojekt 133 für eine verunfallte Katze ein. Basia hatte sie auf dem Nachhauseweg angefahren am Straßenrand gefunden.
In der Tierklinik wurden schwere Kopf- und Augenverletzungen festgestellt, und da Rysia zudem jegliche Nahrungsaufnahme verweigerte, war zunächst ungewiss, ob sie überleben
würde. Dank der intensiven Versorgung unter stationärer Beobachtung erholte sie sich jedoch entgegen aller Erwartungen.
Normalerweise wird Basia über den SALVA Hundehilfe e.V. unterstützt, doch dieser Verein darf satzungsgemäß ausschließlich für Hunde tätig werden.
Mit der Katzenhilfe Alma Felina e.V. fanden wir glücklicherweise einen Verein, über den wir die Behandlungskosten offiziell abwickeln konnten — denn eine direkte Zusammenarbeit mit ausländischen Tierschützern erfordert umfangreiche Verträge und bürokratische Nachweise. Nochmals ein herzliches Dankeschön dafür!
Bereits einen Monat später waren tatsächlich alle Behandlungskosten gedeckt.
Ein kleiner Wermutstropfen blieb: Zwar konnten Rysias Besitzer ausfindig gemacht werden, doch leider bestand keine Bereitschaft, uns für die Projektdokumentation Fotos oder Updates zur Verfügung zu stellen. Dennoch zählt vor allem, dass Rysia gerettet werden konnte und in ihr Zuhause zurückkehren durfte.
9. Dezember 2025
Im Januar wurde Katze Ani in Jimena gefunden – schwer verletzt, an den Hinterbeinen gelähmt und mit mehreren Projektilen im Körper. Trotz der schlechten Prognose zeigte sie ungebrochenen Lebenswillen.
Dank der Unterstützung von The Animal Collective und einer liebevollen Pflegestelle begann sofort ihre medizinische Versorgung: Wundbehandlung, Lasertherapie und erste physiotherapeutische Maßnahmen.
Da die Behandlung umfangreich und kostspielig ist, wurde Ani in unser Notfallprojekt 130 aufgenommen.
Im Februar erhielt Ani ihre erste wöchentliche Lasertherapie, die sowohl die Wundheilung als auch die Nervenstimulation unterstützen sollte. Die Anfangsuntersuchungen und die laufenden Behandlungen zeigten, dass Ani einen langen Genesungsweg vor sich hat. Bereits im März wurden erste Fortschritte sichtbar: Ani gewann wieder etwas Beweglichkeit in ihrem Schwanz und ihren Hinterpfoten. Ein kleines, aber bedeutendes Zeichen dafür, dass sich Nervenverbindungen regenerieren könnten. Im August wurde ihr Therapieplan erweitert. Zusätzlich zur Laserbehandlung erhält Ani nun auch Magnetfeldtherapie, die bei Lähmungen unterstützend wirken kann, Schmerzen lindert und die Durchblutung fördert. Gemeinsam bilden beide Methoden einen ganzheitlichen Ansatz, der Ani weiterhin Lebensqualität schenkt und Hoffnung auf weitere Fortschritte gibt.
10. Dezember 2025
Im Juli wurde ein junger Dobermann in einem erschütternden Zustand gefunden: mit schweren Hautverätzungen und völlig geschwächt. Wegen Überfüllung und einer Parvo-Epidemie im Tierheim La Linea nahm Pamela Joy Merchant vom spanischen Verein The Animal Collective den Rüden in der Rettungsstation auf.
Die tierärztliche Untersuchung zeigte das ganze Ausmaß der Misshandlung – im Magen des Hundes befanden sich zahlreiche Nadeln, die er offenbar mit dem Futter aufgenommen hatte. In einer aufwändigen Notoperation konnten 31 davon entfernt werden.
Trotz allem zeigte sich der junge Hund, den Pamela Snoop Dog nannte, geduldig und voller Vertrauen.
Seine Genesung erforderte tägliche Wundpflege, medizinische Salben und eine engmaschige Betreuung in einem separaten Raum der Station. Da der Verein zu diesem Zeitpunkt kaum finanzielle Mittel hatte, baten wir über unser Notfallprojekt 130 um Unterstützung – und die Resonanz war überwältigend. Innerhalb kürzester Zeit war die benötigte Summe zusammengetragen.
Snoop Dog erhielt Schmerzmittel, Antibiotika und hochwertiges Futter, dazu ein Präparat zum Schutz seines Verdauungstrakts. Seine Wunden mussten besonders in der Sommerhitze sorgfältig vor Fliegen geschützt werden. Trotz allem blieb er ein energiegeladener Jungspund, der Bewegung und Beschäftigung suchte.
Bereits zwei Wochen nach Beginn der Behandlung begannen die großflächigen Verätzungen an Kopf und Rücken sichtbar zu heilen. Sein Magen stabilisierte sich und er nahm deutlich an Gewicht zu. Fünf Wochen nach seiner Rettung war Snoop Dog so weit genesen, dass er zu seiner neuen Familie ausreisen durfte – ein kleines Wunder nach einem grausamen Start ins Leben.
11. Dezember 2025
Es folgten zwei weitere Notfälle, bei denen wir dem spanischen Verein The Animal Collective über unser Notfallprojekt 130 helfen konnten.
Im August wurde in einer städtischen Katzenkolonie ein schwer verletzter Kater gefunden. Er rang nach Luft und musste sofort als Notfall zum Tierarzt gebracht werden. Die Diagnose war erschütternd: Eine Kugel hatte seine Lunge durchschlagen, die Verletzung war bereits stark vereitert. Eine Rettung war nicht mehr möglich, und der Tierarzt konnte ihn nur noch von seinem Leid erlösen.
Es wurde Anzeige erstattet; kurz darauf wurde ein Mann festgenommen, der in der Umgebung auf Tiere schoss.
Der Fall zeigt erneut, wie verbreitet diese grausame Praxis ist und wie wichtig konsequentes Vorgehen bleibt.
Im September folgte gleich der nächste Notfall: Die fünf Monate alte Katze Selene war von einem hohen Balkon gestürzt und hatte sich beide Oberschenkelknochen sowie die Hüfte gebrochen. Ihre Familie gab sie auf und unternahm keinerlei Anstrengungen, ihr zu helfen. Doch Selene wollte leben und erhielt Hilfe über den Verein The Animal Collective. Die komplizierte Operation verlief gut, obwohl ein Bein in drei Teile und das andere sogar in elf Stücke gebrochen war. Trotz der schweren Verletzungen erholte sich Selene erstaunlich schnell. Sie konnte schon bald wieder aufstehen und für kurze Zeit auf ihren Hinterbeinen stehen.
Die bei der OP eingesetzten Schrauben wurden inzwischen entfernt, und Selene kann in dieser Woche in die Rettungsstation von TAC umziehen.
12. Dezember 2025
Heute möchte ich einige Gedanken mit Ihnen teilen, die mich im Umgang mit Facebook das ganze Jahr über begleitet haben – und warum das für unsere Arbeit nicht immer einfach ist.
SOS-Regenbogenland selbst betreibt keinen aktiven Tierschutz – unsere Aufgabe ist es, andere Organisationen zu unterstützen. Wir stellen ihre Projekte vor, sammeln Spenden und begleiten die
Umsetzung bis zum Abschluss.
So wird Hilfe sichtbar, nachvollziehbar und wirksam.
Wir durften viele Organisationen begleiten, die täglich für Tiere im Einsatz sind. Wir haben ihre Geschichten erzählt, ihre Sorgen geteilt und ihre Arbeit sichtbar gemacht. Jede Spende, die wir weiterleiten konnten, hat geholfen, konkrete Not zu lindern.
Und genau deshalb ist es für uns so wichtig, dass Menschen unsere Beiträge überhaupt sehen. Neben unserer Website nutzen wir ausschließlich Facebook, um über laufende Projekte zu berichten, Spendenaufrufe zu teilen und die Entwicklungen transparent zu dokumentieren. Wenn die Reichweite dort immer weiter sinkt, trifft uns das besonders – denn es ist unser einziges Kommunikationsmittel nach außen.
Was man von außen nicht immer sieht: Unsere Beiträge erreichen längst nicht mehr alle Menschen, die uns folgen. Der Algorithmus entscheidet, was sichtbar wird – nicht die Bedeutung der Projekte. Trotzdem berichten wir weiter. Trotzdem dokumentieren wir jedes Projekt bis zum Ende. Trotzdem geben wir den Tieren und ihren Helfern eine Stimme.
Denn unsere Arbeit lebt nicht von Reichweite, sondern von Vertrauen.
Vertrauen, dass jede Spende dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Vertrauen, dass wir transparent zeigen, wie Projekte verlaufen.
Vertrauen, dass Mitgefühl stärker ist als Zahlen.
Danke an alle, die gezielt vorbeischauen, sich bewusst informieren, unsere Projekte verfolgen und uns ihr Vertrauen schenken. Auch wenn Facebook vieles unsichtbar macht – Ihre verlässliche Unterstützung ermöglicht es uns, weiterhin Brücken zu bauen: zwischen den Tieren, den Helfern und den Menschen, die helfen wollen.
13. Dezember 2025
Ein Blick zurück auf unsere ursprüngliche Tierschutzidee „Schenken & Spenden“ zeigt, wie sich dieses Herzensprojekt im Laufe der Jahre verändert hat.
Über den Verkauf von Geschenkartikeln rund ums Tier konnten wir zu Beginn unserer Arbeit noch sehr hohe Unterstützungsbeträge erzielen, doch mit jedem Jahr wurden die weitergegebenen Spendenanteile geringer.
Bis 2023 war unsere Kalenderaktion eine kleine Tradition. Jedes Jahr haben wir auf Facebook dazu aufgerufen, uns Tierfotos zu schicken, die wir künstlerisch gestaltet und zu einem Kalender zusammengestellt haben – gekauft wurde er vor allem von den Teilnehmenden selbst.
So entstanden in der Weihnachtszeit regelmäßig unsere größten Spendeneinnahmen. 2024 ließ das Interesse jedoch so stark nach, dass wir den Kalender nicht mehr umsetzen konnten. In diesem Jahr haben wir ihn dann gar nicht mehr in Betracht gezogen – auch, weil unsere Beiträge auf Facebook immer weniger Menschen erreichen und solche Mitmachaktionen ohne Sichtbarkeit kaum noch funktionieren.
So konnten wir in diesem Jahr über 29 Einkäufe nur noch einen Spendenanteil von etwa 471 € an unsere Projekte weitergeben.
Ein schöner Lichtblick war die Schmuckspende von Isabell: Trotz geringer Beteiligung brachte die kleine Versteigerung über drei Auktionen 170 € ein.
14. Dezember 2025
Auch in diesem Jahr möchte ich einen kurzen Blick auf die „unsichtbaren“ Kosten werfen, die im Hintergrund unserer Arbeit entstehen.
Wir selbst arbeiten ehrenamtlich und ohne Verwaltungsaufwand – aber einige externe Gebühren lassen sich leider nicht vermeiden.
Nach wie vor sind die Kosten für das Vereinskonto und die PayPal-Gebühren nicht durch Spenden gedeckt.
Wir konnten zwar etwas einsparen, indem wir die direkte PayPal‑Weiterleitung bei Spenden-Einkäufen deaktiviert haben.
Aber PayPal erhebt weiterhin Gebühren, sobald Zahlungen als „Waren und Dienstleistungen“ eingehen.
Wer uns unterstützen möchte, kann PayPal weiterhin nutzen – nur mit einem kleinen zusätzlichen Schritt. Wenn der Betrag nach Abschluss eines Einkaufs oder bei einer Direktspende über die Option „An Freunde und Familie senden“ überwiesen wird, fallen keine Gebühren an. Das hilft enorm, die laufenden Kosten niedrig zu halten.
Nach dem Ende von AmazonSmile hatten wir gehofft, über Gooding zumindest kleine Provisionen zu generieren. Leider war auch das nicht erfolgreich. Zusätzlich kam es bei den Weihnachtsspenden zu extrem langen Auszahlungszeiten – teilweise über zwei Monate. Die Folge: Spender fragten nach, ich musste recherchieren und vertrösten, und wertvolle Zeit ging verloren. Da wir erst berichten möchten, wenn Spenden tatsächlich verbucht sind, haben wir die Gooding‑Spendenfunktion in diesem Jahr deaktiviert.
Transparenz ist uns wichtig – auch bei den kleinen Dingen im Hintergrund.
Jede Unterstützung, jeder Euro und jede gebührenfreie Zahlung hilft uns, weiterhin Projekte vorzustellen, zu begleiten und vollständig zu dokumentieren. Danke, dass ihr uns auch bei diesen organisatorischen Themen unterstützt.
15. Dezember 2025
Über unser im Jahr 2023 eingestelltes Patenschaftsprojekt 126 unterstützten wir den spanischen Verein Protectora Pulgosas bei der Versorgung von zuletzt acht schwer vermittelbaren Tieren, darunter eine Katze.
Die dort betreuten Hunde gehörten Rassen an, die in Spanien als potenziell gefährlich eingestuft sind, rassebedingt erfahrene Adoptanten benötigen oder bei uns in Deutschland den Listenhunden zugeordnet werden.
Einige Tiere brauchten aufgrund ihrer Vorerkrankungen spezielles Futter sowie Medikamente.
Die Tiere wurden von anderen Rettungsstationen übernommen, da sie besondere Aufmerksamkeit benötigten. In dem kleinen Tierheim konnte ihnen die nötige Zuwendung und individuelle Betreuung geboten
werden – eine wichtige Voraussetzung, um ihre Chancen auf eine eigene Familie zu erhöhen.
Um dem Verein Protectora Pulgosas eine unkomplizierte Unterstützung zu ermöglichen, übernahm Pamela Joy Merchant vom spanischen Verein The Animal
Collective zusätzlich die nötigen bürokratischen Abläufe für uns.
So konnten wir helfen, ohne neue Einzelverträge für eine direkte Zusammenarbeit abschließen zu müssen.
Nach einem Vorstandswechsel im Verein Protectora Pulgosas wurde diese Unterstützung jedoch überraschend nicht mehr gewünscht – eine Entscheidung, die für Pamela wie auch für uns schwer nachzuvollziehen war.
Daraufhin beendeten wir im Mai das Patenschaftsprojekt 126. Herzlichen Dank an alle Paten, die ihre Unterstützung weitergeführt und auf andere Tiere unserer Patenschaftsprojekte übertragen haben.
16. Dezember 2025
Ende September stellten wir für Animal Angels Global ein neues Projekt ein. Der kleine, international tätige Tierschutzverein mit Sitz in England und Spanien konnte auch 2025 wieder zahlreichen Hunden in Not helfen – besonders jenen, die sonst kaum eine Chance hätten: ältere, ängstliche, gesundheitlich angeschlagene oder unscheinbare Tiere, die in großen Auffangstationen schnell untergehen.
Die meisten ihrer Schützlinge stammen aus schwierigen Situationen in Spanien – von der Straße, aus Beschlagnahmungen, aus überfüllten Tötungsstationen oder nach dem Verlust ihrer Besitzer.
Viele benötigen medizinische Versorgung, erfahrene Betreuung oder professionelle Unterstützung, um wieder Vertrauen zu fassen. Manche begleiten wir sogar auf ihrem letzten Weg, damit sie in Würde gehen können.
Über unser neues Projekt 134 soll allen Schützlingen der Organisation ein zuverlässiger Parasitenschutz ermöglicht werden. Jeder Hund erhält ein Seresto-Halsband, das bis zu acht Monate vor Zecken, Flöhen und Haarlingen schützt und zusätzlich das Risiko einer Leishmaniose-Infektion senkt. Auch Hunde, die auf den Transport in ihre Pflege- oder Endstelle gehen, werden vorsorglich neu ausgestattet.
Seit Oktober konnten bereits alle siebzehn vorgestellten Hunde ihre Halsbandpaten finden – das hatten wir nicht erwartet, und wir freuen uns aufrichtig darüber. Es zeigt uns, wie viel Vertrauen ihr in unsere Tierschutzarbeit setzt. Ganz lieben Dank!
17. Dezember 2025
Heute öffnet sich unser Kalendertürchen für das Patenschaftsprojekt 20, mit dem wir die unvermittelbaren
Hunde aus Basias kleinem privaten Tierheim in Polen unterstützen.
Aktuell wird die Versorgung von elf Hunden über Futter‑, Impf‑ und Medizintopfpatenschaften abgesichert.
Anfang des Jahres wurde Adus neu in unser Patenschaftsprojekt aufgenommen.
Klara ist im August dieses Jahres im Alter von 16 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.
Nachdem auch Pedzel, Dusia und Baron im November und Dezember kurz nacheinander aus gesundheitlichen Gründen eingeschläfert werden mussten,
konnten die Hunde Cypisek, Emi, Gaja und Latek neu in das Projekt aufgenommen
werden.
Emi wurde Ende November kastriert und ist die einzige Hündin aus unserem Patenschaftsprojekt für den SALVA Hundehilfe e.V., die eine reale Chance auf Adoption hat. Zwar suchen auch Gaja und Latek noch nach ihrem eigenen Menschen, jedoch bestehen aufgrund ihres Alters, ihrer Größe und ihrer Unzertrennlichkeit leider nur geringe Hoffnungen.
18. Dezember 2025
Unser heutiges Kalendertürchen öffnet sich für unser zweitältestes, noch aktives Patenschaftsprojekt.
Über unser Projekt 70 stehen wir seit 2017 der Tierschützerin Sandra Atile und ihrer privaten Initiative PROJECT STREETCATS OHA! bei der Versorgung ihrer Streunerkatzen zur Seite.
Derzeit werden zehn Harzer Wildlinge regelmäßig über Futter‑ und Wohnpatenschaften unterstützt.
So kann ihr Winterquartier, das Sandra als sicheren Unterschlupf gepachtet hat, erhalten bleiben, und auch die Futterversorgung wird ein Stück weit abgesichert.
Moritz musste in diesem Monat aufgrund einer Augenverletzung tierärztlich behandelt werden. Da der scheue Kater für die Untersuchung sediert werden musste, konnte eine gründliche Allgemeinuntersuchung durchgeführt werden. Dabei wurden drei infizierte Zähne entdeckt und entfernt. Die Tierarztkosten konnten dank eines Spendenaufrufs vollständig gedeckt werden.
19. Dezember 2025
Seit acht Jahren unterstützen wir über unser Streunerhilfeprojekt 77 Daniela Petkova vom Pfötchenhaus dabei, die Straßentiere rund um das bulgarische Sheremetya regelmäßig mit Futter zu versorgen.
Auf ihren Futtertouren hält Daniela die Streuner, die sich an den Futterstellen einfinden, in Fotos fest.
Dabei zeigt sich, dass es zwar einige Tiere gibt, die regelmäßig auftauchen, jedoch immer wieder auch neue Gesichter erscheinen, während andere verschwinden oder über längere Zeit nicht gesichtet werden.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Paten, die die Versorgung der vielen hungrigen Hunde und Katzen durch allgemeine Futterpatenschaften oder Patenschaften für Einzeltiere ermöglichen, die häufiger gesichtet wurden.
20. Dezember 2025
Über unser Patenschaftsprojekt 113 für den Greengates Shelter in Bulgarien unterstützen wir seit 2021 die privaten Tierschützer Tamara und Michael Artmann bei der Versorgung ihrer Schützlinge mit Futter und benötigten Medikamenten. Derzeit sind über Patenschaften 18 Hunde und drei Katzen abgesichert. Stevie und Laika mussten im August tierärztlich behandelt werden.
Dem blinden Handicap‑Rüden Stevie, der sein Sehvermögen durch eine Frostschutzmittelvergiftung verloren hat, wurde vor vier Jahren sein linkes Auge entfernt. Nun stand leider
auch die Entfernung seines anderen Auges an.
Laika litt an einer akuten Leberentzündung. Einen Teil der Tierarztkosten konnten wir dank eines Spendenaufrufs bereits begleichen, 75 € sind jedoch noch offen. Zudem musste
Laika auf hochwertiges Diätfutter umgestellt werden, das monatlich rund 50 € kostet. Leider konnten wir für sie bisher keinen zusätzlichen Futterpaten finden.
Auch den Großteil der Kosten für die Impfungen der Schützlinge des Greengates Shelter konnten wir dank Ihrer Unterstützung abdecken. Hier stehen noch 40 € aus.
21. Dezember 2025
Seit vier Jahren unterstützen wir den spanischen Verein The Animal Collective bei der Versorgung seiner Tiere.
In der kleinen Auffangstation finden nicht nur Hunde und Katzen einen sicheren Gnadenbrotplatz, sondern auch zahlreiche Kleintiere: Kaninchen, Hamster, Frettchen, Meerschweinchen, Tauben, Hühner, Enten, Schildkröten und Igel.
Keine andere Tierschutzorganisation im Bereich Campo de Gibraltar nimmt Nager und andere Kleintiere auf. So bekommen auch jene Tiere Hilfe, für die es in der Region sonst keine Anlaufstelle gibt.
In der Rettungsstation leben jedoch deutlich mehr Tiere, als über Einzelpatenschaften abgedeckt werden können. Für viele Hunde und Katzen wird aktiv nach eigenen Körbchen gesucht, und auch unter den Kleintieren konnten bereits zahlreiche vermittelt werden. Bis sie ein Zuhause finden, kann ihre Versorgung über allgemeine Futterpatenschaften unterstützt werden.
Das Patenschaftsprojekt 115 ermöglicht aktuell die Versorgung von fünf Hunden, 14 Katzen, fünf Tauben, sechs Hühnern, vier Enten, zwei Meerschweinchen, sechs Schildkröten und einer Vielzahl an Igeln.
Neu in das Projekt aufgenommen wurden in diesem Jahr die Katzen Anastasia und Freddie, sechs Tauben und fünf Schildkröten. Notfall Snoop Dog wurde ebenfalls kurzzeitig über eine Patenschaft versorgt, fand aber schnell sein Zuhause.
Im März verstarb Hahn Konfuzius. Da unter den Patentieren viele ältere oder gesundheitlich vorbelastete Tiere sind, musste Pamela Joy Merchant in diesem Jahr auch von Kater Chuck Berry Abschied nehmen – er litt an Katzenaids (FIV). Hunde-Opi Canelo ging im stolzen Alter von 18 Jahren über die Regenbogenbrücke. Taube Pedro verstarb ebenfalls kurz nach seiner Aufnahme in das Patenschaftsprojekt.
Die beiden Hähne Karl Jung und Schopenhauer haben sich der Hühnerschar auf dem Nachbargrundstück angeschlossen. Ihre Patinnen haben den Nachkommen der beiden Hähne die Patenschaft ihrer Väter vererbt und sie Hans Heinrich und Lukas genannt. Herzlichen Dank!
22. Dezember 2025
Vor zwei Jahren haben wir für das Tierheim Rinconcillo, mit dem der spanische Verein The Animal Collective eng zusammenarbeitet, das Patenschaftsprojekt 123 neu eingestellt.
Über Futter- und Medizintopfpatenschaften unterstützen wir seitdem den Verein Sociedad Protectora de Animales y Plantas del Campo de Gibraltar dabei, die Versorgung jener Tiere abzusichern, die aufgrund ihres Alters, ihrer Handicaps oder vor allem ihrer großen Ängstlichkeit nicht mehr vermittelbar sind und dort einen geschützten Gnadenbrotplatz gefunden haben.
Aktuell werden über unser Projekt zwölf Hunde und eine Katze begleitet. Leider mussten das Team des Tierheims Rinconcillo zur Jahreswende Abschied von Milano nehmen, und auch das unzertrennliche Duo Danza und Maito ist im Mai bzw. Juni 2025 kurz nacheinander verstorben.
Neu hinzugekommen sind Tana, Rebeca, Nando und Kerim – letzterer hat im November überraschend doch noch sein eigenes Körbchen gefunden.
23. Dezember 2025
Das Patenschaftsprojekt 131 haben wir im Herbst 2024 auf unserer Website eingestellt. Ziel des Projekts ist es, den vielen unvermittelbaren Hunden im Tierheim SOS Canya
Perrera Los Barrios finanzielle Unterstützung für Futter und medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Von den rund 60 „Langzeitinsassen“, die dort betreut werden, haben wir 14 Hunde in unser Patenschaftsprogramm aufgenommen. Für sie ist die Vermittlung besonders schwierig: Viele gehören in
Spanien zu den als potenziell gefährlich eingestuften Rassen, zählen in Deutschland zu den sogenannten Listenhunden oder – wie etwa Malinois – stellen besondere Anforderungen an ihre zukünftigen
Halter.
Andere sind Mischlinge, die schlicht zu groß sind und deren Unterhalt für viele Interessenten zu kostspielig wäre.
Neun der vierzehn Patenhunde sind inzwischen vollständig über Futterpatenschaften abgesichert, ein weiterer hat eine Teilpatenschaft erhalten. Die übrigen Hunde – mit Ausnahme von Turca – konnten wir vorerst über einmalige Futterspenden versorgen. Sie alle suchen jedoch noch feste Paten, um dem Verein
SOS Canya langfristig ein wenig finanzielle Entlastung zu ermöglichen.
24. Dezember 2025
Rückblick auf mein Herzensprojekt 132:
Ich startete das neue Jahr mit großen Hoffnungen.
Mein Ziel war es, Taubenhilfen und Wildtierrettungen für eine Zusammenarbeit zu gewinnen und durch ihre zusätzliche „Werbung“ Menschen zu erreichen, denen das Wohl ungeliebter Tiere wie Ratten, Waschbären und Tauben am Herzen liegt – Menschen, denen Aufklärungsarbeit, Verständnis und Mitgefühl genauso wichtig sind wie mir und den beteiligten Vereinen.
Ich schrieb über hundert Tierschutzorganisationen an. Am Ende entstand ein kleines Netzwerk: Zwölf Vereine und private Initiativen konnte ich von meiner Idee überzeugen.
Ich wollte die Welt nicht abschreiben – also schrieb ich sie um. Ende Juli erschien die Fortsetzung der Harold-Geschichten, der vierte Teil, als
Hardcover und E‑Book. Er knüpft direkt an die Ereignisse des dritten Bandes an:
Karo und ihr Freund Henry übernehmen die Rettungsstation des verstorbenen Justus und führen sein Werk mit großem Engagement weiter. Unterstützt von ihren bunt gemischten tierischen
Gefährten setzen sie Justus’ Pläne für einen Stadttaubenschlag nach dem Augsburger Modell um.
Ich hoffte sehr, dass die am Projekt 132 beteiligten Taubenvereine viele Unterstützerinnen und Unterstützer finden würden, die das
Buch erwerben möchten. Schließlich sollte der Erlös darüber hinaus einem guten Zweck dienen:
der direkten Finanzierung ihrer Tierschutzarbeit.
Die Realität sah jedoch anders aus. Neben der täglichen Tierschutzarbeit bleibt den meisten Organisationen kaum Raum, regelmäßig für das Projekt zu werben oder es ihren Unterstützern näherzubringen – was ich gut nachvollziehen kann, auch wenn mein Herzensprojekt dadurch fast keine Chance hat.
Ich weiß, dass meine Bücher berühren können – alle Testleser haben mir das bestätigt. Sie könnten ihr Ziel erreichen und Kindern Mitgefühl sowie Verantwortung für Mensch und Tier näherbringen. Doch in einer Welt, in der jeder für sich allein versucht, seinen Beitrag zu leisten und in der Vernetzung fehlt, kann dieser Gedanke nicht wirklich weitergetragen werden.
Immerhin gab es nach meinem letzten Versuch, einen weiteren Verein einzubeziehen, einen kleinen Erfolg: Der Juesseehilfeverein konnte auf seinen vorweihnachtlichen Basarverkäufen elf Exemplare der Harold‑Kinderbuchreihe verkaufen. Ein kleines Highlight auf dem Weg zu meinem Ziel.
Seit Monaten liegt eine weitere Liste möglicher Kooperationspartner bereit – doch mir fehlt die Kraft, sie anzuschreiben und den nächsten Marathon der Gefühle zu beginnen.
Stattdessen habe ich das getan, was mich am meisten erfüllt: Ich habe die Welt nicht abgeschrieben, ich schreibe sie weiter um. Band 5 und 6 der Harold‑Geschichten sind als Manuskripte fertig. Gemeinsam mit Bernd werde ich sie in den kommenden Wochen mit seinen Illustrationen zum Leben erwecken.
Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer zwei- und vierbeinigen Lieben!
25./26. Dezember 2025
27. Dezember 2025
Unser kleines Team besteht nach wie vor nur aus vier Personen – und gerade deshalb möchte ich auch am Ende dieses Jahres wieder Danke sagen. Auch wenn ich den größten Teil der täglichen Arbeit übernehme, wäre SOS‑Regenbogenland ohne die Unterstützung im Hintergrund nicht das, was es ist.
Gisela hält mir in allen steuerlichen und rechtlichen Fragen den Rücken frei. Bernd sorgt dafür, dass unsere Programme laufen und technische Probleme nicht zu Hindernissen werden. Nicki begleitet unsere Projekte mit Herz und Verstand – und gerade bei meinem Herzensprojekt, den Harold‑Geschichten, steht sie mir von Anfang an zur Seite, liest die Texte gegen, gibt wertvolle Hinweise und bringt immer wieder neue Ideen ein.
Oft frage ich mich: Was wäre, wenn es diese Unterstützung nicht gäbe – und die Antwort ist klar. Ohne euch drei gäbe es das SOS‑Regenbogenland in dieser Form nicht. Ihr macht möglich, dass wir unsere Idee leben können: Tierschutzorganisationen finanziell zu unterstützen, damit sie ihre wichtige Arbeit fortsetzen können. Denn ohne finanzielle Mittel kann niemand helfen.
Danke, dass ihr da seid – leise im Hintergrund, aber unverzichtbar.
28./29. Dezember 2025
Herzlichen Dank für alle Weihnachtsspenden!
30. Dezember 2025
Wie in jedem Jahr zum Kontoschluss gibt es auch diesmal wieder einen Überblick über die Spendensummen des Jahres 2025. In diesem Jahr haben wir Spenden für 19 SOS‑Tierschutzprojekte gesammelt. In den Spendenschirmen finden Sie die Nummern der Projekte, über die die elf privaten Tierschützer:innen und Vereine unterstützt wurden, sowie die Gesamtsummen, die wir an die Organisationen auszahlen konnten.
Von den 13 Vereinen, die über das Projekt 132 berücksichtigt werden können, konnten acht dank eigener Werbung Verkäufe erzielen und so den Erlös aus den Harold‑Büchern für ihre Tierschutzarbeit nutzen.
Über Spendeneinkäufe konnten wir in diesem Jahr leider nur noch Unterstützungsbeiträge in Höhe von insgesamt 546 € auszahlen. An Direktspenden gingen 12.294 € bei uns ein, und mit beeindruckenden 18.005 € waren es erneut die Patenschaften, die – wie schon im Vorjahr – den größten Teil der Gesamtspendensumme ausmachten.
Die anteiligen Beiträge der Jahrespatenschaften für 2026 in Höhe von 380 € werden erst im nächsten Jahr ausgezahlt.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, dass Tierschutz möglich wird!
31. Dezember 2025
🌿 Mein persönlicher Jahresrückblick 2025 Dieses Jahr war für mich geprägt von vielen kleinen Schritten im Tierschutz – von unseren SOS‑Tierschutzprojekten bis hin zu meinen Harold‑Geschichten, die mir besonders am Herzen liegen. Sie sind für mich mehr als nur Geschichten: Sie tragen Mitgefühl in die Welt hinaus und verbinden meinen Wunsch nach mehr Empathie mit meinem Engagement für Tiere.
Natürlich ist der Weg nicht einfach. Der Verkauf der Bücher ist mühsam, die Erfolge sind klein. Und manchmal habe ich mich gefragt, ob mein Beitrag wirklich zählt. Als Jane Goodall in diesem Jahr verstarb, erinnerte ich mich an ihre Worte: „Was du tust, macht einen Unterschied, und du musst entscheiden, welche Art von Unterschied du machen möchtest.“
Diese Worte haben mich getröstet und mir neue Hoffnung gegeben. Sie erinnern mich daran, dass auch kleine Erfolge Samen sind, die irgendwann aufgehen können. Jeder verkaufte Band, jedes Kind, das durch Harold Mitgefühl entdeckt, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
„Du kannst etwas verändern – jeden Tag und zu jeder Zeit!“ Dieses Motto soll mich begleiten. Es erinnert mich daran, dass Ausdauer und Vertrauen wichtig sind. Dass Mitgefühl nicht laut sein muss, um stark zu wirken. Und dass meine Geschichten – so klein sie scheinen mögen – Teil eines größeren Netzes sind, das Kinder und Erwachsene mit Empathie verbindet.
„Jeder Einzelne zählt. Jeder Einzelne hat eine Rolle zu spielen. Jeder Einzelne macht einen Unterschied…“
In diesem Sinne
Sabine Härtl
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