Unterstützung für eine Rettungsstation auf Djerba


Veronique Schulz ist eine private Tierschützerin und lebt auf der Insel Djerba in Tunesien.

Das Tierleid, das sie während eines Urlaubs in diesem Land erleben musste, bestärkte sie in ihrer Entscheidung, nach Tunesien auszuwandern und ihr Leben dem Tierschutz zu widmen.

Sie verkaufte all ihr Hab und Gut und verließ ihre Freunde und Familie in Deutschland und hat in den letzten Jahren auch schon mehr oder minder allein auf sich gestellt einige Seelen retten können.


Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Bilel Amdouni gründete sie sie Dar Amdouni Tierhilfe Djerba.

 

Aber ohne finanzielle Unterstützung kommt man schnell an seine Grenzen.

Das Tierleid in Tunesien ist groß, es gibt keine staatlichen Tierheime oder ehrenamtlich arbeitende Tierärzte.

Tiere werden in Tunesien getreten und geschlagen, nicht selten angezündet. In der Hauptsaison wird die Polizei von den Behörden beauftragt, alle streunenden Tiere abzuschießen oder zu vergiften, damit die Touristen an den Stränden nicht von ihnen belästigt werden.

 

Veronique sammelt so viele Tiere ein, wie sie kann. Tiere, die ohne sie keine Chancen hätten. 

 

 

Natürlich versucht Veronique auch, die Tiere, die sie aufgenommen hat, kastrieren zu lassen.

 

Kastration wird in Tunesien nicht geduldet und ist sehr kostspielig. Aber immer wenn Veronique gerade genug Geld für eine Kastration zusammen hat, kommt ein Notfall dazwischen, wie z.B. diese Katze, die leider am Ende aufgrund ihrer schweren Verletzung nur noch erlöst werden konnte.

 

Aber Hilfe bei akuten Notfällen hat Vorrang.

Wir haben deshalb unser SOS Stray Care Programm auf die Insel Djerba ausgeweitet und für die Dar Amdouni Tierhilfe Djerba das Kastrationsprojekt 60 eingerichtet.

 

 

Im Juli 2017 konnte die Tierhilfe Djerba mit einer Spende von 250 € durch People4Strays damit beginnen, ein Außengehege zu bauen.

 

 

In das Katzengehege konnte die Katzenschar bereits einziehen.

 

 

Der Bereich für die Hunde hat bereits eine Hundehütte. Hier fühlen sich die beiden Hunde Hunde Cashmere und Alya pudelwohl.

 

 

Aber es fehlt noch ganz dringend eine Ausbruch sichere Absperrung zur Straße,

um auch weitere Notfallhunde aufnehmen zu können. Bislang ist nur ein provisorischer Behelf vorhanden.

 

 

Drei Notfallhunde müssen dringend aufgenommen werden. Sie streuen in der Stadt Tezdain umher und ihnen droht das Schicksal, erschossen zu werden. Sie alle haben ein Halsband, gehörten wohl Europäern, die ohne sie ausgereist sind.

Mit diesem weiteren SOS-Tierschutzprojekt 73 möchten wir nun die Tierhilfe Djerba dabei unterstützen, ihre kleine, private Rettungsstation auszubauen und Kosten wie Impfung, Entwurmung und tierärztliche Versorgung von Notfalltieren aufzufangen. Wer helfen möchte, gibt bei Spendeneinkäufen oder Direktspenden bitte Projekt 73 an!


Update vom 22. Oktober 2017

 

Nachdem wir der Dar Amdouni Tierhilfe Djerba eine Soforthilfe von 150 € zugesagt hatten, konnte gleich die Absperrung in Auftrag gegeben werden.


 

Lieben Dank an die drei Spender, die den Notfallhunden als Dankeschön ihre Namen geben durften.


Update vom 27. Oktober 2017

 

Die Absperrung wurde schnellstmöglich angefertigt und auch gleich eingebaut.

 

 

Und es gelang, Nissa und Gracie über mit Beruhigungsmitteln versetztem Futter einzufangen und sie in die Rettungsstation zu holen. Nun sind sie in Sicherheit und schlafen sich dort erst einmal gründlich aus.

 

 

An Freddi war bisher kein Herankommen. Die Hundedame ist leider überaus scheu. Natürlich wird Veronique nichts unversucht lassen, auch Freddi einzufangen und ins Dar Amdouni zu holen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rechnung über die Abtrennung beträgt 450 Dinar, das sind ca. 225 €.

 

Von daher würden wir uns natürlich über weitere Spenden freuen.

 

 

 

Das Foto vom 28. Oktober zeigt, dass die Zusammenführung der beiden Streuner Nissa und Gracie mit den bereits im Haus Dar Amdouni lebenden Cashmere und Alya geglückt ist. Und auch die fertige Absperrung zur Straße ist gut zu erkennen. Es fehlen noch 75 € an Spenden, um die Kosten dafür begleichen zu können.

 

Als Veronique und Bilel erneut nach Freddi Ausschau hielten, fiel ihnen ein Welpe auf, der verwirrt und orientierungslos einige Male vor die vorbeifahrenden Autos lief. Sie konnten ihn einfangen und nannten ihn Hiba, ein 'Geschenk Gottes'.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hiba war halb verdurstet und trank sofort eine volle Wasserschale aus. Seine Vorderbeinchen sind seltsam deformiert. Die tierärztliche Untersuchung wird hoffentlich Aufschluss über die Ursache bringen.

 

 



Update vom 05.11.2017

 

Das Dar Amdouni muss nun dringend winterfest gemacht werden. Zurzeit sind die Tage noch warm und nur die Nächte kalt. Aber das wird sich bald ändern und auch die Tagestemperaturen sinken. Viele wissen nicht, dass es auch in Tunesien, gerade nachts eiskalt wird. Die Kälte zieht aus der Sahara herüber.

 

Zurzeit gibt es nur eine Hundehütte für vier Hunde und einen Welpen, der bald nach draußen darf, wenn er vollständig durchgeimpft ist.

 

Der Preis für fertige Hundehütten ist mit 250 € recht hoch, da Holz in Tunesien teuer ist.

Veronique und Bilel haben Kontakt zu einem Schreiner aufgenommen, der ihre Tierschutzarbeit unterstützen möchte. Er kann ihnen Hundehütten zum Materialpreis von 100 € anfertigen. 

Benötigt werden weitere zwei bis drei Hütten, die die Hunde nachts vor den empfindlich kalten Temperaturen schützen können.

 

Und auch die vielen Katzen benötigen dringend einen Unterschlupf im Katzenhaus.

 

Dieses Modell konnte für 50 € gebaut werden und wird noch mit einer zusätzlichen Isolation ausgekleidet.

Ein Katzenhäuschen konnte bereits durch Spenden in Auftrag gegeben werden, reicht aber natürlich nicht aus für die gesamte Katzenschar.

Lieben Dank für die Spenden!

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die Direktspende von 300 € können drei Hundehütten in Auftrag gegeben werden.

Ganz lieben Dank an Michael Mechler und die Yoga Oase in Bad Lauterberg für die großzügige Spende!


Update vom 11. November 2017

Um die Kosten für die sichere Abtrennung begleichen zu können, ging noch eine weitere Spende von Ira Matheis ein. Herzlichen Dank!


Update vom 24. November 2017

 

Die Hundehütten sind fertig gestellt und wurden gleich freudig bezogen! Eine zusätzliche Lasierung soll sie wetterfest machen. Hierfür wurden noch zusätzliche 60 Dinar, also ca. 30 €, berechnet.

 

Als nächstes müsste das Dach des Katzenhauses abgedichtet werden. Seitdem es durch das letzte Unwetter undicht wurde, regnet es durch. Als Kletterherausforderung und Sonnenterrasse sicherlich eine willkommene Abwechslung, besteht natürlich nun auch die Gefahr, dass die Katzen den Durchschlupf zum Freigang nutzen und in Gefahr geraten.

 


16. Dezember 2017

Das Weihnachtswunder für Amir wurde wahr!

In nur wenigen Stunden konnten wir durch unseren Spendenaufruf auf Facebook die benötigte Auslösesumme von 350 € zusammen bekommen. Amirs Besitzer wollte das nur sechsjährige Pferd nach Tunis zum Schlachten bringen lassen.

Nun haben alle Spender gemeinsam Amir sein Leben geschenkt, das er in einem Stall in der Nähe der kleinen Rettungsstation der Dar Amdouni Tierhilfe Djerba fristen kann, bis ein Zuhause für ihn gefunden werden kann. 

 

Ein ganz dickes Dankeschön an alle Lebensretter!


Update 09. April 2018

Nachdem sich die Notfälle häuften und die kleine Rettungsstation auf der tunesischen Insel Djerba mittlerweile überfüllt ist, stand für Veronique und Bilel von der Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba fest: Ein erneuter Umzug war nicht zu vermeiden, sie mussten sich dringend nach einem Haus mit größerem Grundstück umschauen.

Mit der gelähmten Hündin Dalia und der trächtigen, dreibeinigen Hündin Happy, die mittlerweile ihre acht Welpen zur Welt gebracht hat, kamen auf einen Schlag viele neue Tiere hinzu, für die besondere Versorgung nötig wurde, aber auch vor allem mehr Platz gebraucht wird, als zur Verfügung steht. Dalia lebt im Quarantänezimmer, bis sie im Sommer nach Deutschland ausreisen kann, und hat die Mutterrolle für zwei kleine Fundwelpen übernommen. Wenn für Happys kleine Racker nicht sofort Familien gefunden werden, reicht der kleine Auslauf an der Seite des Hauses für die vielen Hunde einfach nicht mehr aus. 

 

Gerade als Veronique und Bilel ein geeignetes Haus mit großem Grundstück gefunden hatten, kam ganz unverhofft die Lösung ihres Problems. Ihr jetziger Vermieter bot ihnen das 1500 m² große Grundstück hinter ihrem Miethaus kostenlos zur Nutzung an. Lediglich eine Mauer muss gezogen werden, um das Grundstück abzuschließen. Diesen Vorschlag nahmen Veronique und Bilel natürlich von Herzen gerne an. Zum einen ein schönes Gefühl, willkommen zu sein, zum anderen sind die bereits umgesetzten Baumaßnahmen so nicht umsonst gewesen. 

 

Die ersten Steine wurden bereits geliefert und es kann nun in Nachbarschaftshilfe damit begonnen werden, die Mauer hochzuziehen.

 

 

 

Die erste Rechnung in Höhe von ca. 175 € (518 Dinar) muss beglichen werden und eine weitere Lieferung Steine wird wahrscheinlich noch geordert werden müssen, um die Mauer fertig stellen zu können. 

 

Später soll noch ein kleiner Unterstand gebaut werden, um einen Schattenplatz für die Tiere zu haben und es fehlen natürlich weitere Hundehütten. 

Aber ein Schritt nach dem anderen... Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!


Update vom 11. April 2018

 

Unglaublich, aber die Ausbauarbeiten an der privaten Rettungsstation der Dar Amdouni Tierhilfe Djerba haben prompt begonnen. Wie man sieht sind die Arbeiten an der Mauer in den beiden letzten Tagen gut vorangekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die erste Lieferung Steine konnte auch bereits durch Spenden bezahlt werden! 
Ganz lieben Dank an Claudia Schnapp!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine weitere Ladung wurde bereits geordert und geliefert, hierfür müssen noch einmal 180 € aufgebracht werden.


Update vom 15. April 2018

 

Innerhalb einer Woche konnten die Baumaßnahmen abgeschlossen werden.

 

Ein Esel hat das gesamte Gelände umgepflügt, um Schlangen und Skorpione zu vertreiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle wird eine Wasserleitung gelegt und der Untergrund betoniert.


 

Für weitere 100 Steine , 5 Sack Zement sowie die Durchgangstür wurden noch einmal 70 € ausgegeben. Auch sie ist bereits eingebaut.

 


 

Damit das Katzenhaus etwas mehr Licht bekommt, wurde auch noch ein Fenster mit Fensterbank zum Rausschauen eingebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz lieben Dank für diese Direktspende in Höhe von 50 €. Nun fehlen noch weitere 200 €, um alle Rechnungen begleichen zu können.


Update vom 10. Juli 2018

Was macht man, wenn man ein kleines Turmfalkenbaby allein in seinem Nest findet, das bereits vor lauter Hunger sein totes Geschwisterchen aufgefressen hat? Die Mutter war bereits längere Zeit nicht mehr mit Futter ins Nest zurückgekehrt. Veronique und Bilel Amdouni nahmen Ende Mai diesen Jahres das kleine ‚Kungfu-Küken‘ in ihrer Rettungsstation auf und päppelten es hoch. 

 


 

Innerhalb der letzten sechs Wochen ist es so schnell gewachsen, dass es nun dringend eine eigene Unterbringung in der Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba benötigt. Deshalb wurde eine große Voliere in Auftrag gegeben. 

 

 

Die Voliere wurde vorgestern geliefert und aufgestellt. Da man Greifvögel als Laie nicht auswildern kann ohne zu riskieren, dass sie in der Wildnis eingehen, wird sie nun in der großen Voliere wohnen und natürlich weiterhin ‚Flugstunden‘ bekommen. Die Ausrüstung dazu kommt im August aus Deutschland. Außerdem würde sie wahrscheinlich immer wieder zur Rettungsstation zurückkehren, denn hier wurde sie groß gezogen und bekam ihr Futter. Dass dann auch immer mal wieder eine Katze oder ein Welpe auf ihrem Speiseplan landen würde, ist voraussehbar. Hinzu kommt, dass solche Vögel in Tunesien gerne zu Showzwecken eingefangen werden, ein Schicksal, das möglicherweise auch ihrer Mutter widerfahren ist.


Die heranwachsende Schönheit hat nun auch einen passenderen Namen bekommen, sie heißt Cleopatra.

 

 

Die neue Voliere hat 570 tunesische Dinar gekostet, was bei dem wechselhaften Kurs zurzeit umgerechnet etwa knapp 200 € sind. Wer der Tierhilfe Djerba mit einem Spendeneinkauf oder einer Direktspende bei den Finanzierung der Voliere für Cleopatra helfen möchte, gibt bitte Projekt 73 an. Lieben Dank! 



Update vom 17. Juli 2018

Turmfalkendame Cleopatra ist in ihr neues Gehege eingezogen und fühlt sich sichtlich wohl.

 

Für Veronique und Bilel war es gar nicht so einfach, auf der Palmeninsel einen geeigneten großen Ast für die Voliere aufzutreiben.

Nächsten Monat kommt aus der Schweiz die Falkner-Ausrüstung, damit Cleopatra nebenan auf dem Feld Flugstunden bekommen kann. Bislang ist sie nur in der Wohnung frei geflogen. 



Update vom 23. Juli 2018

Mitte letzter Woche konnte für 100 Dinar, also umgerechnet ca. 35 €, in der hinteren Ecke des großen Auslaufs auch noch eine kleine Überdachung für die Hunde gebaut werden. 

 

 

Das wird wohl bald das begehrteste Plätzchen sein, denn dort können die Hunde nun vor der Sonne Zuflucht nehmen und im Schatten ausruhen. Bislang stand ihnen nur eine Hundehütte als Schutz zur Verfügung.

 



Update vom 03. August 2018

In der letzten Woche wurde weiter kräftig gewerkelt. Nachdem die Voliere geliefert, aufgebaut und für die Turmfalkendame Cleopatra eingerichtet war und auch die Hunde einen Unterstand als Schattenplätzchen im großen Auslauf erhalten haben, war nun der Ausbau des Katzenhauses und der Bau einer neuen Pferdebox angesagt.

Da die Schleimhäute der Katzen durch den Sand auf dem Boden im Katzenhauses ständig gereizt waren, wurde dieser auf Anraten des Tierarztes entfernt und durch Beton ersetzt. Aus Zeitmangel wurde nachts gearbeitet, um das erste Katzengehege fertig zu stellen, denn Bilel Amdouni arbeitet Vollzeit und Veronique hat sich eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter zugezogen, was die Ausbauarbeiten natürlich sehr erschwert.

 


Anschließend erfolgte die Sanierung des zweiten Geheges.

 


Mittlerweile konnten alle Katzen wieder in ihr Katzenhaus einziehen und genießen ihre neu eingerichtetes Zuhause sichtlich.

 


Gleich im Anschluss musste der Neubau einer Pferdebox gegenüber der bislang genutzten Box in Angriff genommen werden, da der Nachbar beide Boxen für seine eigenen Pferde benötigt. Veronique und Bilel durften die neue Box außerhalb des Grundstücks des Shelters an die Mauer ihres Vermieters bauen - an diesem Plätzchen hat Amir vorher gerne gestanden. So bleibt den Hunden ihr ganzer Auslauf erhalten. Mit 4 x 4 m wäre doch ein recht großer Bereich weggefallen.

 


Für Beton, Steine, Stahlträger, Plastikplane, Dach aus Tarnit sowie die Tür für die Pferdebox sind insgesamt 600 Dinar ausgegeben worden, also umgerechnet ca. 200 €.

 



Die Pferdebox für Amir ist fertig gestellt!


Update vom 06. Juli 2018

Der Ausbruch von Parvovirose im Dar Amdouni hat Veronique und Bilel Amdouni dazu veranlasst, schnellst möglich mehrere Quarantäneboxen zu bauen. Bislang sind die Welpen Amici, Najim und Chocolat daran erkrankt.

Trotz der Behandlung mit einem speziell hergestellten Serum, Antibiotika und Vitaminen hat Amici den Kampf gegen Parvovirose gestern verloren.

Wie leider so viele, die an diesem aggressiven Virus erkranken, der trotz Vorsichtsmaßnahmen von überall her eingeschleppt werden kann.
Parvovirose ist eine hoch ansteckende, akut verlaufende Erkrankung. Der Parvo-Erreger ist gegen Umwelteinflüsse unempfindlich und mit normalen Desinfektionsmitteln nicht zu inaktivieren. Er bleibt bis zu einem Jahr infektiös.
Das Schlimmste ist das Gefühl, dieser Krankheit hilflos ausgeliefert zu sein, ist sie einmal ausgebrochen.

Als Prophylaxe hilft nur die Impfung der Tiere, die neu in der Rettungsstation aufgenommen werden. Um sie gesondert von den anderen Tieren halten zu können, bis der Impfstoff wirkt, wollen Veronique und Bilel Amdouni auf Anraten des Tierarztes schnellstmöglich zwei bis drei Quarantäneboxen bauen - massiv aus Steinen gebaut mit einem Betonboden. Nur so hat man die Möglichkeit, die Boxen mit hochkonzentrierter Chlorbleiche zu reinigen und bessere Chancen, den Virus einzudämmen. Als Zugang sollen die Quarantäneboxen nur eine schmale Gittertür bekommen, die bei einem Parvoausbruch zusätzlich mit einer Plane abgehängt werden können.

 

 

Noch sind die genauen Kosten nicht abzuschätzen, aber der Anfang ist mit der Direktspende von Gerhard Frey in Höhe von 50 € gemacht! Ganz lieben Dank!

Wir sagen lieben Dank für weitere anonyme Spenden!



Update vom 08. August 2018

In der letzten Nacht sind weitere drei Welpen aus unserem Patenschaftsprojekt 83 für die Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba an Parvovirose gestorben. Mit Amici, Benji, Mogli und Chocolat sind bereits vier der acht ‚Happylinge‘ über die Regenbogenbrücke gegangen 🌈

 

Den anderen vier geht es soweit noch gut. Aber wer mit dem heimtückischen Parvovirus vertraut ist, weiß, wie schnell sich das Blatt zum Schlechten wenden kann.

Nicht nur für Veronique und Bilel Amdouni ist der Verlust schmerzhaft, auch Pibull Cashmere, Liebling aller Welpen trauert… er weinte und zitterte und verweigerte das Fressen.

 

Besonders schlimm ist aber die Tatsache, dass man mit einer Impfung vorbeugen kann. Leider ist der Impfstoff in Tunesien sehr schwer zu bekommen. Die Tierärzte haben nur ein kleines Kontingent und so werden in erster Linie die Tiere geimpft, die ausreisefertig gemacht werden. Impfstoff aus dem Ausland kann nur auf dem Landwege und unter strikter Einhaltung der Kühlkette eingeführt werden. Und Medikamente gegen Parvovirose gibt es gar nicht auf Djerba… deshalb hat Tierarzt Mourat ein Serum aus dem Blut gesunder Hunde hergestellt und damit die vier erkrankten Welpen behandelt… leider ohne Erfolg.

Der Kampf gegen Parvo ist der Kampf gegen Windmühlenflügel, ist diese hoch infektiöse Krankheit erst einmal ausgebrochen. Gott sei Dank sind bis auf die Welpen von Happy und Neuzugang Filleul alle Hunde der Tierhilfe Djerba geimpft.

 

Um so wichtiger ist es, die geplanten Quarantäneboxen zu bauen. Bislang sind dank weiterer anonymer Spenden und Spendeneinkäufe 157 € zusammen gekommen. Kalkuliert sind die Kosten mit etwa 200 € pro Box.

 



 

Update vom 11. August 2018

Dank der für Projekt 73 eingegangenen Direktspenden - nicht zuletzt der Großspende von 500 € von Frieden für Pfoten e.V.- kann nun der Bau der Quarantäneboxen in die Tat umgesetzt werden. Insgesamt können wir 691,50 € an die Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba überweisen.

Im Namen von Veronique und Bilel Amdouni und aller Tiere von Herzen Dankeschön an alle Spender!

Die Suche nach einer Möglichkeit, Impfstoff gegen Parvovirose im Ausland zu bekommen und auf dem Landwege nach Tunesien zu bringen war dank der Anteilnahme vieler Menschen auch erfolgreich! 


In Wien kann Impfstoff bestellt werden und wird mit dem nächsten Transport Anfang September nach Tunesien gebracht. Und noch ein weiterer Lichtblick: Die kleine Lara Morgan, die auch erste Symptome von Parvo zeigte, hat gestern schon wieder ein wenig Futter zu sich genommen.

Wir hoffen sehr, dass kein weiterer Welpe an Parvo sterben muss.


Wer möchte die Dar Amdouni Tierhilfe Djerba beim Aufbau ihrer Rettungsstation mit einer Direktspende oder einem Spendeneinkauf unterstützen? Dann geben Sie bitte bei der Bestellung oder Überweisung Projekt 73 an! Danke!


SOS-Regenbogenland 
Projekt 73
IBAN DE92 2689 1484 1113 0288 00

BIC GENODEF1OHA

PayPal-Konto: kontakt@sos-regenbogenland.com 
(bitte über an Freunde und Familie senden)

 


Spendenstand


Aktueller Spendenstand 2018: 1056,50 €

 


Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba


Die ehemalige Tierarzthelferin Veronique Amdouni versucht als private Tierschützerin in ihrem ‚Dar Amdouni‘ auf der tunesischen Insel Djerba möglichst viele Tiere zu retten. Da sie bislang keine Unterstützung durch einen Verein hat und nur auf die finanzielle Hilfe von Freunden setzen kann, muss sie leider angesichts des großen Tierleids immer wieder abwägen, welchen Tieren sie helfen kann und welchen nicht.

Über ihre Facebookseite Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba versucht sie nicht nur nach Paten für ihre Tiere zu suchen sondern auch möglichst viele Tiere nach Deutschland zu vermitteln, um Platz für Neuzugänge zu schaffen.