Unterstützung für eine Rettungsstation auf Djerba


Veronique Amdouni ist eine private Tierschützerin und lebt auf der Insel Djerba in Tunesien.

Das Tierleid, das sie während eines Urlaubs in diesem Land erleben musste, bestärkte sie in ihrer Entscheidung, nach Tunesien auszuwandern und ihr Leben dem Tierschutz zu widmen.

Sie verkaufte all ihr Hab und Gut und verließ ihre Freunde und Familie in Deutschland und hat in den letzten Jahren auch schon mehr oder minder allein auf sich gestellt einige Seelen retten können.


Gemeinsam mit ihrem Mann Bilel Amdouni gründete sie sie Dar Amdouni Tierhilfe Djerba.

 

Aber ohne finanzielle Unterstützung kommt man schnell an seine Grenzen.

Das Tierleid in Tunesien ist groß, es gibt keine staatlichen Tierheime oder ehrenamtlich arbeitende Tierärzte.

Tiere werden in Tunesien getreten und geschlagen, nicht selten angezündet. In der Hauptsaison wird die Polizei von den Behörden beauftragt, alle streunenden Tiere abzuschießen oder zu vergiften, damit die Touristen an den Stränden nicht von ihnen belästigt werden.


Auf dieser Seite können Sie lesen, wie der Aufbau der Rettungsstation Dar Amdouni Tierhilfe Djerba im Herbst 2017 begonnen hat.


Update vom 27. Oktober 2018

Anfang Oktober zog ein außergewöhnlicher Schützling in die Dar Amdouni Tierhilfe Djerba ein.

Eine kleine Eule war gegen die Windschutzscheibe eines fahrenden Autos geflogen. Der Fahrer nahm sie mit und beherbergte sie zwei Tage lang. Da sie aber weder fressen noch trinken wollte, wandten sie sich an Veronique und Bilel Amdouni.

Äußerlich wies die Kleine keine Schäden auf, weder Schnabel, Schädel noch Flügel waren gebrochen.

In der Hoffnung, dass sie sich keine inneren Verletzungen bei dem Unfall zugezogen hat, wird sie nun aufgepäppelt.

Natürlich nahmen Veronique und Bilel auch Kontakt zu Experten auf. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Terzel, einen männlichen Steinkauz. Er bekam den Namen Buma, das tunesische Wort für Eule. 

 

Noch ist nicht klar, ob Buma erfolgreich ausgewildert werden kann, wenn sie groß genug ist.

Anders als Turmfalkendame Cleopatra, für die eine Voliere angeschafft werden musste, könnte es klappen, dass Buma wieder in die freie Natur entlassen werden kann. Eulen vergessen schnell und sollte sie fliegen können, stehen die Chancen dafür nicht schlecht.

Da in kürzester Zeit bereits der zweite Wildvogel in der Rettungsstation aufgenommen wurde, wäre die Anschaffung einer weiteren Voliere sinnvoll.

Auf Djerba gibt es außer der Dar Amdouni Tierhilfe Djerba niemanden, der auch verunglückte oder kranke Wildvögel aufnimmt und betreut. Und dies spricht sich wahrscheinlich schnell herum.


 

Mit dieser Direktspende ist der Anfang für die Anschaffung einer zweiten Voliere gemacht!

Herzlichen Dank für die großzügige Unterstützung!

 

 

Durch zwei weitere Direktspenden sowie Spendeneinkäufe zugunsten unseres SOS-Tierschutzprojektes 73 konnten die Kosten in Höhe von 1000 Dinar beglichen werden. Umgerechnet sind das zurzeit 295 €. 

Herzlichen Dank!



Update 31. Dezember 2018

Nachdem Buma lange Zeit in einer Transportbox wohnen musste, konnte nun durch weitere Spendengelder eine zweite Voliere für den Steinkauz angeschafft werden. Sie wurde in der letzten Dezemberwoche geliefert und nun konnte Buma in sein neues Zuhause einziehen. 

Da Eulen sich gerne verstecken, ist Bumas Voliere mit mehr Grünpflanzen bestückt. Falken dagegen lieben es von hohen Punkten aus, den Überblick über alles zu haben.

So haben Vernonique und Bilel versucht, die beiden Volieren auf die Bedürfnisse von Turmfalkendame Cleopatra und Steinkauz Buma abzustimmen.

 

 

Da Unbefugte auf das Gelände der dar Amdouni Tierhilfe Djerba eingedrungen waren und Veronique und Bilel Giftköder-Drohungen erhielten, entschieden wir, den Shelter bei  der Anschaffung und dem Einbau einer Überwachungsanlage zu unterstützen.

Lieben Dank an Claudia Schnapp von Frieden für Pfoten für eine weitere Großspende, die einen Großteil der Anschaffungskosten in Höhe von 475 € (1600 Dinar) abdeckte.



Nun kann das Gelände jederzeit sowohl über das Handy als auch im Haus über einen kleinen Monitor eingesehen werden. Veonique und Bilel hoffen so die Menschen, die ihnen drohen, abzuschrecken und die Tiere besser schützen zu können.


Update vom 03. Februar 2019

Die Waschmaschine der Tierhilfe Djerba hat ihren Dienst quittiert. Da diese dort praktisch im Dauereinsatz ist, muss ganz schnell Ersatz her.

Leider sind Elektrogeräte in Tunesien sehr teuer.

Wir bitten Sie deshalb um Spenden, damit möglichst kurzfristig eine neue Waschmaschine angeschafft werden kann.





Veronique Amdouni:

"Unsere Waschmaschine ist kaputt! 😖Heute war jemand da und hat sie sich angeschaut - der Motor ist kaputt und sie kann nicht repariert werden! Wir waschen täglich 2 Maschinen Wäsche....alle 2 Tage müssen die Katzenbettchen gewaschen werden, weil Walterchen inkontinent ist und wir haben viele Quarantänezimmerbewohner, deren Decken auf 90 Grad gewaschen werden müssen!  In Kürze werden wir in Wäschebergen versinken und keine sauberen Decken und Betten mehr haben! 😐 Das ist wirklich eine Katastrophe!..."


Update vom 07. Februar 2019

Es sind bislang 460 € für den Kauf einer neuen Waschmaschine für die Dar Amdouni Tierhilfe Djerba auf unseren Konten eingegangen. Damit sind wir dem Endziel von 500 € schon ziemlich nah  

Es ist schön zu sehen, dass den Menschen bewusst ist, dass zum Tierschutz nicht nur die Bereitstellung von Futter, Medikamenten und Platz notwendig ist, sondern auch der Ausfall einer Waschmaschine einen Notstand herbeiführen kann. Und vielleicht fehlt ja nicht mehr so viel an dem benötigten Kaufpreis für die Waschmaschine, wenn auch noch die angekündigten Spenden eingegangen sind.
 
Auf jeden Fall ein ganz dickes Dankeschön allen, die spontan geholfen haben 



Update vom 08. Februar 2019

 

Nun ist das gute 'neue' Stück erst einmal im Dauereinsatz, bis alle angefallenen Wäscheberge wieder abgearbeitet sind. Die Katzen finden die neue Waschmaschine jedenfalls toll!

Es fehlen nur noch 40 € an Spenden für den Kaufpreis von 500 €! Nochmals herzlichen Dank allen Spendern!


Update vom 13. Februar 2019

Dank zweier weiterer Spenden sind nun alle Kosten (inkl. der hohen zusätzlichen Überweisungskosten) für die Anschaffung der neuen Waschmaschine gedeckt!
Ganz herzlichen Dank!

Und die Katzen der Dar Amdouni Tierhilfe freuen sich ebenfalls über ihr neues Unterhaltungs- und Spielgerät!



März 2019

Ein herzliches Dankeschön den beiden Großspendern für Ihre großzügigen Spenden, die von Veronique und Bilel Amdouni dort eingesetzt werden können, wo es am meisten gebraucht wird.

 




Wir erhalten über unseren Kontakt immer wieder Anfragen von Urlaubern auf der tunesischen Insel Djerba, die hilflose und kranke Katzen und Hunde finden und sie gerettet und versorgt wissen möchten. Veronique und Bilel Amdouni tun immer ihr Bestes, aber zum einen haben sie nur begrenzte Unterbringungsmöglichkeiten, zum anderen sind die medizinische Versorgung sowie die Versorgung mit Futter immer mit hohen Kosten verbunden. Die meisten Urlauber machen sich darüber meist wenig Gedanken, lassen vielleicht eine einmalige Spende für die Erstversorgung da und freuen sich, dass sie ein Tier gerettet haben. Bei einer Ablehnung bekommt Veronique oft den Unmut oder gar den Ärger zu spüren, denn viele Urlauber zeigen kein Verständnis, dass nur echte Notfälle aufgenommen werden können. 

 

Anders Sylvia Seidle, die erleben musste, dass in ihrem Hotel eine schwangere Katze verschwand. Auf Nachfrage im Hotel erhielt sie die Antwort, das Tier (und mehrere andere) seien ins Tierheim gebracht worden. Tierheime aber gibt es aber auf Djerba nicht... Katzen und Hunde werden entsorgt, getötet oder enden als Krokodilfutter. 

Die trächtige Katze war weder von der Dar Amdouni Tierhilfe Djerba noch von der anderen Tierhilfe auf Djerba aufgenommen worden.
So mit der Realität konfrontiert, spendete Sylvia 500 € für die Katzenhilfe und plant eine Zusammenarbeit mit Veronique. Da Sylvia in der Nähe des Münchner Flughafens wohnt und mit zwei Tierschutzvereinen zusammenarbeitet, könnten so vielleicht einige Katzen nach Deutschland ausreisen und ihr Körbchen finden.

 

Wir drücken die Daumen, dass aus diesen Plänen Realität wird und bedanken uns im Namen der Schützlinge der Dar Amdouni Tierhilfe für die großzügige Spende.


Wenn Sie die Baumaßnahmen oder die Tierschutzarbeit der Dar Amdouni Tierhilfe Djerba im Allgemeinen

mit einer Direktspende oder einem Spendeneinkauf unterstützen möchten, geben Sie bitte bei der Bestellung oder Überweisung Projekt 73 an! Lieben Dank!


SOS-Regenbogenland 
Projekt 73
IBAN DE92 2689 1484 1113 0288 00

BIC GENODEF1OHA

PayPal-Konto: kontakt@sos-regenbogenland.com 
(bitte über Geld ins Ausland an Freunde und Familie senden)


Spendenstand



Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba


Die ehemalige Tierarzthelferin Veronique Amdouni versucht als private Tierschützerin in ihrem ‚Dar Amdouni‘ auf der tunesischen Insel Djerba möglichst viele Tiere zu retten. Da sie bislang keine Unterstützung durch einen Verein hat und nur auf die finanzielle Hilfe von Freunden setzen kann, muss sie leider angesichts des großen Tierleids immer wieder abwägen, welchen Tieren sie helfen kann und welchen nicht.

Über ihre Facebookseite Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba versucht sie nicht nur nach Paten für ihre Tiere zu suchen sondern auch möglichst viele Tiere nach Deutschland zu vermitteln, um Platz für Neuzugänge zu schaffen.