Postfach Misha



Misha und ihr Bruder Rex wurden in der Fabrik geboren, in der Miglena arbeitet.

Am letzten Arbeitstag vor dem Weihnachtsurlaub im Jahr 2012 entdeckten die Sicherheitsleute die beiden Welpen auf dem Werksgelände und versuchten sie mit lautem Geschrei zu verscheuchen, damit sie nicht wieder in die Fabrik zurück liefen.
Miglena ging nach draußen und versuchte den Wachmännern zu erklären, dass die Mutter der beiden noch in der Fabrik war und die Kleinen nur versuchten, zurück zu ihrer Mutter zu gelangen.
Allein konnten sie in Schnee und Kälte ohne Nahrung und ohne Schutz nicht überleben.
Aber den Wachleuten war es völlig egal, dass die Welpen ohne ihre Mutter verloren waren.  
Miglena konnte die Männer nicht überzeugen, also brachte sie die beiden Welpen kurzerhand in ihr Auto, wo sie noch eine Stunde auf Miglena warten mussten. Gleich nach Dienstschluss hatte Miglena vorgehabt, nach Stamat zu schauen, einem Hund, der wegen seiner angeblichen Aggressivität eingeschläfert werden sollte. Mit den beiden Welpen fuhr sie zu ihm.
An diesem Tag nahm Miglena auch ihn mit zu sich nach Hause und rettete so gleich drei verlorene Seelen.

 

 

 

Mishas Bruder Rex wurde zu Miglenas ganz besonderem Sonnenschein. Als man ihn vergiftete, konnte sie das kaum verwinden und beschloss, nie wieder einem Hund den Namen Rex zu geben.

 

Aber wie das Leben so spielt… als man sie vor kurzem bat, einem weiteren aggressiven Hund zu helfen und Miglena hörte, dass er Rex hieß, konnte sie einfach nicht nein sagen und nahm ihn zu sich… im Tausch gegen Dark, einen der unproblematischen Welpen aus diesem Patenschaftsprojekt…

 

 

... in Erinnerung an ihren Seelenhund Rex, den sie auf so grausame Weise verloren hatte.


Im April 2016 fand Misha ihre Futterpatin.



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