Kettenhund Zeus ist nur noch Haut und Knochen


„Warum hast du diesen Hund mitgebracht?“

Das war die Frage, die Miglena Dzhurova zu Hause erwartete.

Auch wenn ihr Mann dabei lächelte, er hatte ja recht! Sie haben bereits viel zu viele hungrige Mäuler zu stopfen.

 

 

 

Doch dieser Hund war nur noch Haut und Knochen, seine Muskeln völlig zurückgebildet, ein wandelndes Skelett.

Hätte Miglena Dzhurova ihre Augen verschlossen und ihn auf der Straße zurückgelassen, wäre er in ein paar Tagen tot gewesen:

Vergiftet, überfahren oder verhungert… und das hätte sie sich niemals vergeben können.

 

 

Das abgescheuerte Fell in seinem Nacken zeigt, dass er die meiste Zeit seines jungen Lebens sicherlich an der Kette gelebt hat. Irgendwann entsprach er wohl nicht mehr den Ansprüchen seines Besitzers und wurde auf die Straße entsorgt… Das Schicksal von vielen bulgarischen Hunden.

Obwohl er sicherlich kein gutes Leben hatte, ist er ein herzensguter Strahlemann. Miglena gab ihm den Namen Zeus, denn sie ist überzeugt, dass aus ihm ein „himmlischer“ Hund wird, der seinen Menschen viel zu geben hat.

 

 

Bis dahin muss er aber erst einmal aufgepäppelt werden.


 

Ein Bluttest (4D-Test auf Borreliose-, Anaplasmose-, Ehrlichiose- und Dirofilariose-Erreger) sowie die Untersuchung auf Giardien sollen zeigen, ob er gesund ist und geimpft werden kann.

 

Diese Untersuchungen kosten ca. 30 €, die Impfung 15 €.

 

Wie auch Mischa aus unserem SOS-Tierschutzprojekt 36 soll er hochwertiges Futter bekommen, Dog Chow mit Lachs bietet viele wichtige Zusatzstoffe für seine Genesung.

 

Hierfür werden 40 € gebraucht und noch einmal 15 € für 15 große Dosen Hundefutter.

 

 

Alles in allem benötigt Zeus 100 € Starthilfe.

 


Update vom 13. Juli 2016

 

Obwohl Natasha Haslmair bei uns bereits verschiedene Patenschaften übernommen hat, möchte sie ganz spontan Zeus helfen und kommt für das besonders hochwertige Futter auf, das zum Aufpäppeln von Zeus benötigt wird. Lieben Dank dafür!

 



Update vom 18. Juli 2016

 

Das Ergebnis der Untersuchung auf Mittelmeerkrankheiten
(4D-Test) war Gott sei Dank negativ, allerdings wurde Zeus positiv auf Giardien getestet.

 

Giardien sind Parasiten, die sich im Dünndarm einnisten.
Sie sind sicherlich mit ein Grund für den schlechten Allgemeinzustand  von Zeus. 

 

Welpen magern schnell ab und zeigen bei länger andauernder Infektion Wachstumsstörungen sowie einen schlechten Allgemeinzustand.

Und man weiß nicht, wie lange Zeus bereits mit Giardien infiziert ist und er Hunger gelitten hat.

 

Wie schön, dass die Untersuchungskosten durch eine weitere Direktspende von Frank Lätchen übernommen wurden. Danke!

 

 

Die Behandlung gegen Giardien wurde sofort eingeleitet.

 

Da wir des Weiteren einen größeren Spendeneinkauf zugunsten von Zeus verbuchen können und eine weitere Direktspende eingegangen ist, sind die zusätzlich entstehenden Kosten für die Behandlung der Giardien gedeckt und auch Impfungungen, Wurmkur und Flohmittel können bezahlt werden.

 

Und für den restlichen Spendenbetrag kann Zeus, wenn er wieder gesund und bei Kräften ist, sogar noch kastriert werden. 


Wir sagen ganz lieben Dank dafür, dass das Projekt so schnell und erfolgreich abgeschlossen werden konnte!


Im September 2016 fand Zeus seine Futterpatin.


 

So lange Zeus spezielles Aufbaufutter benötigt, wird Natasha Haslmair monatlich 40 € für ihn überweisen. Von Herzen Danke!


Update Ende September 2016

 

Zeus hat gut zugenommen und seine Giardien-Infektion ist ausgeheilt. Natasha Haslmair wird die Futterpatenschaft weiterführen, Spezialfutter wird aber nicht länger benötigt. Lieben Dank dafür!

 


Oktober 2016



Dezember 2016



April 2017



Juni 2017



September 2017



Dezember 2017



April 2018



Juni 2018



Dezember 2018



Juli 2019



Spendenstand



Stiftung Samtherzen e.V. - Oryahovitsa, Bulgarien


Miglena Dzhurova gründete Anfang des Jahres 2015 die Stiftung Samtherzen e.V. und versucht seitdem auf sich allein gestellt, die Tiere vor Ort in Bulgarien zu retten und zu versorgen.
Vorher war sie Mitglied eines anderen Vereins, bekam aber zunehmend das Gefühl, dass mit den Tieren Geld verdient wurde.

So blieb ihr nichts Anderes übrig, als es allein zu versuchen.
Einige Monate überlegte sie, wie sie das schaffen könnte, denn sie hatte eine große Anzahl von Hunden zu versorgen und nur ihr Gehalt zur Verfügung.

Sie entschied sich dafür, im Interesse der Tiere weiterzumachen - egal wie.

 

Den Namen "Stiftung Samtherzen e.V." wählte sie ganz bewusst aus.
'Samt' steht für das Fell aller Hunde und Katzen... 'Herz' stellvertretend für das Wissen, dass ein Mensch mit Herz immer versuchen wird zu helfen und niemals auf den Gedanken kommt, ein Tier dafür zu verwenden, Geld zu verdienen!