Postfach Nayden



Naydens Geschichte:

Es war der Winter 2011/12.


Damals hatte Miglena sieben Hunde und musste jeden Abend nach der Arbeit zu dem Haus im Dorf gehen, um sie zu füttern.
Sie kam dann immer an einen kleinen Einkaufsmarkt vorbei und kaufte ihr Brot ein. Eines Abends bemerkte sie einen völlig abgemagerten Hund, der dort herumlief. Sie kaufte ihm etwas zu essen und er verschlang es buchstäblich.

So wurde es zu ihrem Ritual, den Hund jeden Abend zu füttern.

Es war ein sehr kalter und schneereichen Winter und es ließ Miglena keine Ruhe, dass sich dieser Hund alleine ohne Dach über dem Kopf auf der Straße durchschlagen musste. Also beschloss sie, ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen.

Er war sehr schüchtern und ängstlich, aber sie schaffte es schließlich gemeinsam mit ihrer Mutter, den kleinen Kerl einzufangen und ins Auto zu bringen. Er jammerte und weinte sehr viel, es kam ihnen fast wie eine Entführung vor.
Ihre Mutter gab ihm schließlich den Namen Nayden. Er ist sowohl ein bulgarische Jungenname als auch ein altes bulgarisches Wort, das "gefunden worden" bedeutet. So fand Nayden ein Zuhause.

 

Er konnte frei auf dem Hof bewegen, lief aber bei der ersten besten Gelegenheit davon. Sein Freiheitsdrang war zu groß.

Immer wieder musste Miglena ihn im Dorf einfangen. Ihr blieb schließlich nichts anderes übrig, als ihn anzuleinen, wenn sie das Haus verließ. Die Gefahren für einen streunenden Hund sind dort einfach zu groß. Straßenhunde werden ständig vergiftet aufgefunden und ein Nachbar schoss sogar auf Nayden.

 

Für den nicht mehr ganz jungen Freigeist Nayden noch ein geeignetes Zuhause zu finden, hat Miglena mittlerweile aufgegeben,

denn er wäre eine sehr große Herausforderung für seine Menschen.

 


Nayden fand im November 2016 seine Futterpatin.



Dezember 2016



April 2017



Juni 2017



September 2017



Dezember 2017



April 2018



Juni 2018



Dezember 2018



Im Juni 2019 fand Nayden seine neuen Futterpaten.



Juli 2019



Seit November 2019 hat Nayden eine neue Futterpatin.