Postfach Josh



Tamara erzählt Joshs Geschichte - 28.12.2015

 

Josh wurde bei einem Nachbarn regelrecht entsorgt. Ein Mitarbeiter der Schaffarm hier am Dorfrand hat versucht, Josh bei einem unserer englischen Nachbarn vor der Tür auszusetzen. Der bemerkte den Mann und hat ihn mitsamt dem winzigen Fellknäuel weggeschickt. Keine Minute später hörte unser Nachbar einen jämmerlichen Schrei. Der frustrierte Farmarbeiter hat den Welpen einfach gegen eine Wand geworfen und ihn dann sich selbst überlassen. Unser Nachbar hat uns daraufhin angerufen und wir sind mit Josh zum Tierarzt gefahren, da seine Hinterläufe gelähmt waren. Es stellte sich heraus, dass röntgenologisch alles okay war und so sind wir mit dem Häufchen Elend nach Hause gefahren, ohne zu wissen, ob er jemals wieder laufen können würde.

Zuhause angekommen, konnten wir ihn mit seinen beiden Schwestern Lilly und Arusha vereinen, die vier Tage zuvor bei uns eingezogen waren. Und Dank Physiotherapie und Osteopathie wurde Josh täglich mobiler. Aber was akut noch viel wichtiger war, es war mir durch die tägliche Therapie in den ersten Wochen möglich sicher zu stellen, dass seine Verdauung wieder funktionierte. Heute ist Josh ein ganz normaler gesunder Hund und als unser großer, sanfter Riese Chef unseres Rudels... mit einem etwas unrunden Gangbild. Aber seinen 15 Min. Spaziergang täglich schafft er sehr gut. 

 

 

Seine Schwestern Lilly und Arusha leben mittlerweile in Deutschland.

 


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GreenGates Shelter


Als Tamara und Michael Artmann im Jahr 2013 in Deutschland alle Zelte abbrachen, um mit ihrem Motorradgespann und ihren beiden Hunden Olivia und Fussel auf Weltreise zu gehen, hatten sie absolut nicht geplant, nur zwei Jahre später in Bulgarien ein Haus zu kaufen, um sich dort niederzulassen. Bereits zuvor haben die beiden einige Reisen mit ihren Hunden gemacht und mit ihrem ausgefallenen Gespann viel Aufsehen erregt.

 

Da Tamara und Michael schon in der Vergangenheit ehrenamtlich für verschiedene humanitäre Organisationen tätig waren, kam ihnen die Idee, diese Aufmerksamkeit für gute Zwecke zu nutzen.

 

Wer sich über die zahlreichen Projekte der beiden informieren möchte, dem sei ein Besuch ihrer Homepage empfohlen. Ihr jetziges Projekt haben Tamara und Michael „GreenGates“ genannt, weil das in Bulgarien gekaufte Haus ein grünes Tor hat.

 

Bei der Aufnahme der Hunde geht es Tamara und Michael allerdings nicht nur um die Versorgung mit Futter, sondern vielmehr auch um medizinische Versorgung, Kastration und sehr oft auch um Resozialisierung misshandelter Tiere. Dass Tamara Tierärztin und Osteopathin für Tiere ist, hilft dabei natürlich sehr. Einige der aufgenommenen Hunde konnten auch bereits in ihre eigenen Familien vermittelt werden.