Notfallhündin braucht medizinische Versorgung


Anfang Juli 2019 zog ein ganz schlimmer Notfall in die Dar Amdouni Tierhilfe Djerba ein. 

In Tunis hatten tierliebe Menschen einen total dehydrierten und anämischen Hund gefunden und in die Tierklinik gebracht, dessen Hinterbeine eine furchtbare Verletzung aufwiesen. Aus den Oberschenkeln ragten nur noch die Knochen heraus. 

 

 

Was genau passiert war, konnten Veronique und Bilel Amdouni bislang nicht in Erfahrung bringen. Sie werden aber versuchen, sich mit den behandelnden Ärzten in Tunis in Verbindung zu setzen. Dort wurden in einer Erstversorgung bereits die Knochen entfernt. Die Kosten für diese Behandlung sind bereits durch die Menschen beglichen worden, die die Hündin gefunden haben.

 

 

Tierarzt Murat hat sich die Kleine auch schon angeschaut und rät erst einmal abzuwarten, wie die Antibiotika anschlagen. Die Wunde wird zusätzlich mit einer Salbe behandelt. Er hält es für ein gutes Zeichen, dass sie frisst und trinkt. Erst einmal muss sie wieder zu Kräften kommen.

 

Für den Transport von Tunis nach Midoun sowie die Medikamente sind bislang Kosten in Höhe von 365 Dinar angefallen, das sind umgerechnet ca. 115 €.


 

Eine Medizintopfspende über 20 € ist bereits für die Versorgung der Notfallhündin eingegangen.
  Lieben Dank! 


Update vom 06. Juli 2019

Wenn man als Tierschützer versucht, schwer verletzten Tieren eine Chance auf ein Leben zu geben und sich nicht dafür entscheidet, diese Tiere einschläfern zu lassen, erntet man häufig auch Kritik. Die Fotos der Kleinen aus Tunis waren in der Tat schwer verdauliche Kost und man weiß erst, ob die Entscheidung richtig war, wenn das Tier einem eindeutig zeigt, dass es leben will.

 


 

Nach ihrer medizinischen Versorgung in Tunis und ein paar Tagen liebevoller Pflege und Ruhe, gutem Futter und den richtigen Medikamenten, zeigt die kleine 'Tunis' (sie hat noch immer keinen Namen erhalten) eindeutig ihren Lebenswillen.

Für die Schwere ihrer Verletzungen und ihrem sehr schlechten Allgemeinzustand, in dem sie gefunden wurde, hat sie sich erstaunlich schnell erholt. Sie versucht sogar bereits, auf ihren Beinstümpfen zu laufen.

 


 

 Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern, die durch ihre Medizintopfspende der kleinen 'Tunis' eine Chance auf ein Leben geben wollten. Es sind bislang 115 € für sie eingegangen. Das deckt die Kosten für den Transport von Tunis ins Dar Amdouni sowie die ersten Medikamente. 


Update vom 13. Juli 2019

'Tunis' hat endlich einen ‚richtigen‘ Namen  
Sie wurde von dem tunesischen Sänger Kafon Camilya getauft. Kafon litt am Buerger-Syndrom, weshalb ihm beide Beine amputiert werden mussten. Da die beiden ein ähnliches Schicksal verbindet, übernahm er spontan die Namenspatenschaft.

Camilya taut ganz langsam auf und scheint sich wohl und sicher zu fühlen. Ihre Wunden verheilen gut. 

Weil ihr nur "die Füße" fehlen, das ganze restliche Bein aber noch vorhanden ist und sie ständig drauf laufen möchte, wünschen sich Veronique und Bilel Amdouni Prothesen für sie.

Bis dahin ist es natürlich noch ein weiter Weg, denn nach Maß angefertigte Prothesen werden nur in Deutschland für Camilya angefertigt werden können.

 


Camilya fand im Juli 2019 ihre Futterpatin.



Im August 2019 fand Camilya ihre Medizintopfpatinnen.



Update vom 24. Juli 2019

Da Camilya versucht, ihre Beinstümpfe zum Laufen zu benutzen, wird es Zeit, sich über mögliche 'Laufhilfen' zu informieren. Für sie wären sicherlich Prothesen besser geeignet als ein Rolli.

Deshalb werden wir uns jetzt bei verschiedenen Orthopädietechnikern/-mechanikern um Kostenvoranschläge bemühen, damit wir wissen, wie viel Spenden zusammen kommen müssen, um Camilya zu helfen.
Da sich die Anfertigung nach Maß nur bewerkstelligen lässt, wenn sich das Tier vor Ort zur 'Anprobe' befindet, heißt es parallel, eine Pflege- oder Endstelle für Camilya zu finden.

 

 

Die ersten 30 € sind bereits für die Anfertigung maßgeschneiderter 'Laufhilfen' eingegangen.

Ganz lieben Dank dafür!


SOS-Regenbogenland

IBAN DE92 2689 1484 1113 0288 00

Verwendungszweck:

SOS-Tierschutzprojekt 99 - Camilya (Tunis)

 

PayPal-Konto: kontakt@sos-regenbogenland.com
(bitte über 'Geld ins Ausland - an Freunde und Familie - senden)


Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba


Spendenstand 115 €


Die ehemalige Tierarzthelferin Veronique Schulz versucht als private Tierschützerin in ihrem ‚Dar Amdouni‘ auf der tunesischen Insel Djerba möglichst viele Tiere zu retten. Da sie bislang keine Unterstützung durch einen Verein hat und nur auf die finanzielle Hilfe von Freunden setzen kann, muss sie leider angesichts des großen Tierleids immer wieder abwägen, welchen Tieren sie helfen kann und welchen nicht.

Über ihre Facebookseite Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba versucht sie nicht nur nach Paten für ihre Tiere zu suchen sondern auch möglichst viele Tiere nach Deutschland zu vermitteln, um Platz für Neuzugänge zu schaffen.