Streuner mit Hüftgelenkfraktur braucht OP


Nuts wurde ein Jahr lang über unser Streunerhilfeprojekt 77 für den Pfötchen Chance e.V. unterstützt.


Die über 20 regelmäßig gesichteten und fotografierten Straßenhunde haben alle Futterpaten, die mit 5 € monatlich Daniela Petkova dabei helfen, die regelmäßigen Futtergaben für die Streuner in und um Sheremetya zu finanzieren.


Nuts konnte man auf den Fotos immer identifizieren, weil er eine gebogene Wirbelsäule hatte, die am hinteren Rücken stark abfiel. Selbst auf den ersten Fotos, auf denen der scheue Streuner nur klein in der Ferne zu erkennen war, konnte man ihn immer anhand seiner seltsamen Silhouette ausmachen.

Ob dies schon die ersten Auswirkungen seiner Verletzung waren, lässt sich nicht sagen. 

 

Auf jeden Fall konnte er jetzt so schlecht laufen, dass Daniela ihn einfangen und in die Tierklinik bringen konnte.

Dort wurden Röntgenaufnahmen gemacht und eine alte Hüftgelenkfraktur festgestellt.

 

 

Auf den Fotos sieht man ihn nach seinem Klinikbesuch, bei dem er auch gleich kastriert wurde. 

 

 

Zudem wurde auch noch eine Verletzung des rechten Auges entdeckt, die ebenfalls operativ behandelt werden muss. 

 

 

Am Donnerstag wird er das erste Mal in der Tierklinik in Varna operiert. Ein neues Hüftgelenk einzusetzen, wäre mit enormen Kosten verbunden, weshalb die Tierärzte nun eine Femurkopfresektion vornehmen werden. Dies ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem der Kopf des Oberschenkelknochens operativ entfernt wird.

Die veranschlagten Kosten liegen bei ca. 200 €. Hinzu kommen dann noch die Kosten für die zweite Augen-OP, die in Sofia durchgeführt wird, sobald er die Hüft-OP überstanden hat.

 


Update vom 06. März 2019

Die ursprünglich für letzten Donnerstag geplante OP musste ja leider verschoben werden, da kein Fahrer zur Verfügung stand, um den ehemaligen Streuner Nuts in die Klinik in das ca. 200 km entfernte Varna zu bringen. 

Gestern Nachmittag konnte die Femurkopfresektion aber vorgenommen werden. Die Ärzte hoffen, dass Nuts anschließend wird wieder ohne Schmerzen laufen können. Nuts hat die OP gut überstanden und wird erst einmal von Daniela Petkovain ihrem Zuhause versorgt, bis er wieder zu den anderen Hunden in das Pfötchenhaus umziehen kann. Natürlich ist Nuts noch sehr erschöpft und müde, was ihn aber nicht davon abgehalten hat, gleich seine neue Umgebung zu erkunden und alle Katzen und Hunde dort zu begrüßen 😃

 

 

Die OP hat wie veranschlagt 200 € gekostet, wovon wir dank Ihrer Spenden bereits 25 € an den Pfötchen Chance e.V. überweisen konnten.

 


Update vom 12. März 2019

Grüße von Nuts und dem Pfötchen Chance e.V.  

 

Wie man auf dem kleinen Video sieht, ist der ehemalige Streuner Nuts nach seiner ersten OP wieder putzmunter. Noch muss er seine Halskrause tragen und setzt sein Beinchen noch nicht wieder ein. Der Heilungsprozess nach der Femurkopfresektion wird noch eine Weile dauern. Die Operation ist ja auch noch nicht einmal eine Woche her und auch die Fäden sind noch nicht gezogen.

 

Von den Klinikkosten in Höhe von 200 € sind bislang 25 € angespart.

Möchte noch jemand Nuts und Daniela Petkova mit einer Direktspende oder einem Spendeneinkauf unterstützen, zumal ja auch noch eine weitere OP am Auge ansteht? Sie wird voraussichtlich in der Tierklinik in Sofia gemacht.


Wer möchte Streuner Nuts und den Pfötchen Chance e.V.
mit einer Kastrations- oder Medizintopfspende unterstützen,
damit der arme Kerl bald wieder richtig laufen kann?

SOS-Regenbogenland

IBAN DE92 2689 1484 1113 0288 00

BIC GENODEF1OHA

 

Betreff: Projekt 95 Nuts

 

PayPal-Konto: kontakt@sos-regenbogenland.com

(bitte über an Freunde und Familie senden)


Aktueller Spendenstand: 25 €


Pfötchen Chance e.V. - Bulgarien


Der kleine Verein Pfötchen Chance e.V. wurde im Mai 2014 in Kilifarevo, Bulgarien gegründet und zählt mittlerweile ca. 30 Mitglieder, darunter auch viele Unterstützer in Deutschland.

 

Die 1. Vorsitzende Desislava Pushkarova wird bei ihrer Arbeit tatkräftig von der Vereinsgründern Daniela Petkova und vielen lieben Tierfreunden unterstützt.

 

Neben der Versorgung von Notfalltieren, die sie von der Straße auflesen, bemüht sich Pfötchen Chance e.V. um Tiere aus einer privaten, sogenannten ‚Auffangstation'. Hier werden die Hunde leider nicht artgerecht gehalten. Sie leben an der Kette und werden oft nur mit Essensresten gefüttert. Dem Verein fehlt allerdings ein sichere Unterkunft für die Tiere, die sie von dort frei bekommen, die sie impfen, kastrieren und medizinisch behandeln lassen konnten und für die sie natürlich eigene Familien suchen.