Mausi leidet unter hämolytischer Anämie


 Mausi wurde im März 2016 inmitten eines Feldes in Malaga gefunden. Er hat mit letzter Kraft versucht, auf sich aufmerksam zu machen. Er war damals ungefähr drei Jahre alt und wog gerade mal noch 1,3 kg! Er war nur noch Haut und Knochen und mehr tot als lebendig. Er wurde in eine Tierklinik gebracht, in der er fast zwei Monate verblieb, bis er sich erholt hatte.

 

 

Zum damaligen Zeitpunkt war Mausi „nur“ an Katzenschnupfen erkrankt. Da dieser aber nicht behandelt worden war, hatte er so viele Wunden in seinem Mäulchen und an seiner Zunge, dass er kaum noch fressen konnte.

Mausi lebte zunächst bei Marisa Scherbatsky des Vereins „Asociación Animalista ProPeludos“ und erwies sich dort als sehr anpassungsfähig, gesellig und liebevoll, also eigentlich DIE perfekte Katze. Da Mausi aber schon etwa drei Jahre alt war, gab es keine Interessenten für ihn, die ihm ein eigenes Körbchen geben wollten.

Dann endlich schien sich das Blatt zum Guten zu wenden. Eine Familie aus Madrid interessierte sich für Mausi. Als sie ihn auf seiner Pflegestelle besuchten, haben sie sich gleich in den hübschen Kater verliebt – laut Marisa unmöglich, dies nicht zu tun – und nahmen ihn mit zu sich nach Hause. Dort lebten aber bereits zwei weitere Katzen, die Mausi einfach nicht akzeptieren wollten. Die Familie hat mit allen Mitteln versucht, Mausi zu integrieren, musste aber nach drei Monaten aufgeben, da der Stress für alle Katzen mittlerweile zu groß geworden war.

 

 

 

 

 

 

 

Mausi kam daraufhin zurück in die Obhut einer anderen Pflegefamilie des Vereins ProPeludos. Dort entwickelte er aus unbekannten Gründen eine Anämie. Diese war so stark, dass Mausi erneut stationär in einer Tierklinik behandelt werden musste.

 

Nach 3 Wochen schien die Anämie unter Kontrolle zu sein und Mausi kehrte in das Haus von Marisa Scherbatsky zurück, damit diese ihn unter ihrer ständigen eigenen Beobachtung hat.

 

Mit Ausnahme eines Antibiotikums wurden alle Medikamente abgesetzt. Endlich schien es wieder bergauf zu gehen. Leider hat dieses Antibiotikum aber ein Geschwür in Mausis Speiseröhre verursacht. Mausis Gesundheitszustand verschlechterte sich erneut rapide und er verlor stark an Gewicht. Auch die Anämie kehrte zurück.

 

Das Geschwür verursachte einen Megaösophagus, eine Erkrankung der Speiseröhre. Das Geschwür hat so auf die Speiseröhre gedrückt und sie derart eingeengt, dass kein Futter mehr durch die Speiseröhre in den Magen geschluckt werden konnte. Um die Einengung der Speiseröhre zu beheben, mussten fünf Endoskopie-Sitzungen durchgeführt werden, in denen die Speiseröhre mit Hilfe eines Ballons nach und nach wieder erweitert wurde. Diese Weitung musste in mehreren Sitzungen nach und nach geschehen, da bei einer zu großen Weitung auf einmal die Gefahr besteht, dass die Speiseröhre bricht. Jede Endoskopie hat 200 € gekostet. Zusätzlich musste Mausi in dieser Zeit über eine Sonde ernährt werden, da er ja auf normalem Weg kein Futter aufnehmen konnte.

 

 

Auf dem Video ist die erste Endoskopie am 23.08.2018 zu sehen. Die fünf Endoskopie-Sitzungen waren erfolgreich und Mausi kann mittlerweile wieder selbständig fressen. Allerdings darf er nur Nassfutter bekommen.

 

 

Um die Ursache für die Anämie abzuklären, ist Marisa Scherbatsky an Spezialisten in Madrid überwiesen worden. Dort wurde u. a. eine Knochenmarkpunktion durchgeführt. Es wurde herausgefunden, dass Mausi an einer hämolytischen Anämie leidet. Dies ist eine Form der Anämie, bei der es zur Zerstörung der roten Blutzellen kommt. Mausi war zwischenzeitlich dem Tode so nah, dass er sogar eine Bluttransfusion benötigte. Aber da Mausi so ein außerordentlicher Kämpfer ist und seinen absoluten Lebenswillen zeigt, soll er alle Hilfe bekommen, die er benötigt.

 

Diese Hilfe hat allerdings bisher Behandlungskosten in Höhe von rund 1.900 € verursacht. Darüber hinaus benötigt er täglich Medikamente, die 85 € im Monat kosten. Hinzukommen 30 € wöchentlich für das spezielle Nassfutter.

 

 

Der Stand der Anämie wird momentan mit zweiwöchentlichen Bluttests kontrolliert. Mausis Zustand verbessert sich langsam, aber stetig.

 

 

Durch vereinseigene Spendenaktionen konnten bisher 600 € an Spenden für Mausi gesammelt werden. Eine stolze Summe, aber im Hinblick auf die aufgelaufenen Behandlungskosten und die laufenden Kosten für Medikamente und Diätfutter ein Tropfen auf den heißen Stein. Daher hoffen wir, dass wir mit Ihrer Hilfe Marisa Scherbatsky und ihren Verein ProPeludos unterstützen können.

 

Dies ist durch Direktspenden und Spendeneinkäufe zugunsten unseres SOS-Tierschutzprojekts 92 möglich.

 

Vielleicht mag aber auch jemand eine Patenschaft für Mausi übernehmen und damit für eine regelmäßige Unterstützung sorgen. Als kleines Dankeschön gibt es dafür eine Patenschaftsurkunde.


So können Sie ganz einfach eine Medizintopf- oder Futterpatenschaft übernehmen


  • Eröffnen Sie einen Dauerauftrag mit dem Betreff „Patenschaft Mausi“
  • Einzahlungen über PayPal sind natürlich auch möglich 
  • Soll die Patenschaft verschenkt werden, schicken Sie uns den Namen des Paten, die Laufzeit können Sie gerne individuell festlegen
  • Sie bekommen von uns umgehend eine Patenschaftsurkunde zugesandt
  • Bitte teilen Sie uns dafür über unsere Kontaktadresse Ihre Postadresse für die Ausstellung der Spendenbescheinigung sowie des Versands der Patenschaftsurkunde mit
  • Am Ende des Jahres senden wir Ihnen per Email die Spendenbescheinigung für das Finanzamt zu

 


Mausi ist seit Dezember 2018 mit einer Futterpatenschaft versorgt.



Januar 2019


 

Wir konnten zum Jahresausklang insgesamt 830 € an den kleinen, spanischen Verein ProPeludos für unser am Heiligen Abend eingestelltes SOS-Tierschutzprojekt 92 überweisen. 


Das kleine Weihnachtswunder kam zustande, da ich alle Spendenanteile der im letzten Quartal verbuchten Bestellungen dem kleinen Kämpfer Mausi habe zukommen lassen - natürlich nur bei den Bestellungen, bei denen kein Projekt ausgewählt worden war.

 

Hinzu kommen noch weitere 100 €, mein Weihnachtsgeschenk, sobald der Betrag auf dem Konto eingegangen ist und die erste Spende im neuen Jahr  2019 für Mausi. Somit fehlen nur noch 355 €, um alle bisher angefallenen Kosten abzudecken. Lieben Dank!



Update vom 07. Januar 2019

Auch wenn Mausi sich beim Tierarzt in einem Karton versteckt hat, kam er nicht drumherum, sich für die anstehende Blutkontrolle ein wenig Blut abzapfen zu lassen. 😅 Das Ergebnis der Blutuntersuchung zeigt eine leichte Verschlechterung der Werte, so dass die Medikation etwas verändert wurde.

Mehr als interessant ist allerdings, dass sich im Blut von Mausi Erreger gefunden haben, die denen der Leishmaniose ähnlich sind. Daher soll in dieser Woche ein spezieller Test auf Leishmaniose erfolgen. Auch wenn Leishmaniose zu den gefürchteten Mittelmeerkrankheiten zählt, wäre eine Bestätigung durch den Bluttest insoweit positiv, als die Leishmanioseerkrankung die hämolytische Anämie erklären würde und die Ärzte dann auch genau wüssten, wie sie Mausi weiter zu behandeln hätten. Wir werden natürlich weiter berichten.

 


SOS-Regenbogenland

IBAN DE92 2689 1484 1113 0288 00
Betreff: Projekt 92

PayPal-Konto: kontakt@sos-regenbogenland.com
(bitte über an Freunde und Familie senden)

 


Spendenstand


Aktueller Spendenstand 2019: 115 €


Asociacion Animalista ProPeludos


Die Organisation „Asociacion Animalista ProPeludos“ ist ein in Spanien registrierter Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in der Region Jaen/Spanien verlassene und misshandelte Hunde und Katzen zu retten.

 

Die vier Gründer arbeiten schon länger ehrenamtlich im Tierschutz und haben sich im September 2016 dazu entschlossen, den Verein „Asociacion Animalista ProPeludos“ zu gründen. Die Vereinsmitglieder nehmen die geretteten Hunde und Katzen bei sich zu Hause auf oder bringen sie in Pflegestellen unter.

 

 

Insoweit ist der Verein auch ständig auf der Suche nach Menschen, die ein Tier zur vorübergehenden Pflege aufnehmen. Einige Hunde werden auch in Pensionen untergebracht. Dies ist jedoch naturgemäß immer nur dann möglich, wenn genügend Spenden gesammelt werden konnten. Ziel ist es natürlich, liebevolle Menschen zu finden, die den geretteten Tieren ein dauerhaftes Zuhause geben.