Lule – unstillbarer Hunger auf Unverdauliches


Anfang Februar 2017 fand Michael Artmann in der Garage eines Nachbarn drei Welpen. Sie waren dort offensichtlich gezielt ausgesetzt worden, weil sich in dem Dorf, in dem Tamara und Michael Artmann leben, schon lange rumgesprochen hat, dass die „verrückten“ Deutschen sich um ausgesetzte, vernachlässigte und misshandelte Tiere kümmern. Leider ist es noch immer an der Tagesordnung, dass ungewollter Nachwuchs einfach ausgesetzt oder sogar getötet wird.

 

 

Die drei Welpen – ein Bub und zwei Mädels – waren etwa Anfang Januar 2017 geboren und wurden auf die Namen Dobby, Moira und Lule getauft.

 


 

Alle drei haben in Deutschland ihre eigenen Körbchen gefunden. Lule kam Ende April 2017 zu ihrer Familie.

 

 

Mit der Adoption ihrer Schützlinge endet für Tamara und Michael Artmann aber nicht die Verantwortung für die von ihnen geretteten Notnasen. Vielmehr stehen sie den Adoptanten mit Rat und Tat zur Seite und nehmen die Fellnasen auch wieder zu sich zurück, wenn ein Verbleib in der neuen Familie aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist. Sie fühlen sich für ihre Schützlinge lebenslang verantwortlich.

 

 

Auch zu Lules Familie bestand und besteht regelmäßiger Kontakt. Lules Eingewöhnung war unproblematisch.

Nach ihrer Kastration hat Lule im Dezember 2017 jedoch erstmals Steine gefressen. Sie musste operiert werden. Operations- und Behandlungskosten betrugen damals 2.000 €.

Lules Familie hat danach den kompletten Garten umgestaltet und alle Steine und ähnlich „gefährliche“ Dinge entfernt. Trotzdem hat Lule immer wieder irgendwelche unverdaulichen Dinge gefressen.

 

Diese konnten aber in der Vergangenheit immer konservativ durch das Auslösen von Erbrechen herausgebracht werden. Nach diesen Erfahrungen trägt Lule einen Maulkorb, wenn sie unbeaufsichtigt ist.

 

Mitte April 2019 fing Lule auf einmal an zu erbrechen, verweigerte das Futter und war sehr müde. Offenbar hatte sie doch wieder irgendwo einen Fremdkörper finden und fressen können. Eine Röntgenkontrolle beim Tierarzt war ohne klaren Befund. Da sich die Symptomatik verschlechterte, wurden Lules Besitzer an eine Tierklinik verwiesen. Dort wurde am 16.04.2019 nach einer erneuten Röntgenkontrolle eine Not-Laparotomie durchgeführt. Bei der operativen Öffnung der Bauchhöhle wurde ein Stück Gummi aus dem Jejenum – einem Teil des Dünndarms – entfernt. Im Blut zeigten sich erhöhte Entzündungswerte. Da es sich bei dem verschluckten Fremdkörper um gammeliges Gummi handelte, ist das Röntgenbild nicht sehr aussagekräftig, weil Gummi nicht röntgendicht ist.

 

 

Lule hat die Operation gut überstanden und wird von ihrer Familie liebevoll gesund gepflegt.

 


 

Auch wenn es Tamara Artmann, die ja selbst Tierärztin ist, gelungen ist, bei den Kollegen in der Tierklinik eine geringere Rechnung über die Operations- und Behandlungskosten zu erhalten, kann Lules Familie die Kosten von 1.336 € nicht aufbringen. Bereits die Rechnung über die Operations- und Behandlungskosten im Dezember 2017 hat ihnen finanziell derart zugesetzt, dass sie daran heute noch zu „knabbern“ haben. Ein Brand im Haus und eine defekte Heizungsanlage haben die finanzielle Situation jetzt aktuell noch erheblich verschärft. Lules Familie hatte große Angst, dass sie Lule abgeben müssen, wenn sie die Kosten der Tierklinik nicht bezahlen können. Da die Familie ihre Lule über alles liebt und niemandem damit geholfen ist, Lule woanders unterzubringen oder gar nach Bulgarien zurückzuholen, haben Tamara und Michael Artmann die Rechnung der Tierklinik nun übernommen.

Im Hinblick auf ihre eigene finanzielle Situation und die Vielzahl der zu versorgenden Fellnasen reißt dieser Betrag aber ein mehr als großes Loch in die Haushaltskasse und hat die Rücklagen verbraucht.

 

 

Wer Tamara und Michael Artmann bei der Aufbringung der Operations- und Behandlungskosten in Höhe von 1.336 € für ihren ehemaligen Schützling helfen möchte, kann dies durch Direktspenden und Spendeneinkäufe zugunsten unseres SOS-Tierschutzprojekts 97 tun.


 

 

Update vom 24. Mai 2019

Für das für das Greengates Shelter neu eingestellte SOS-Tierschutzprojekt 97 ist eine erste Spende eingegangen. Vielen Dank an Fee, die 30 € für Lules Operationskosten gespendet hat. 💞

 

Lule ist ein ehemaliger Schützling von Tamara und Michael Artmann und hat seit ihrer Kastration leider unstillbaren Hunger auf unverdauliche Dinge.

Sie musste Mitte April notoperiert werden, da sie ein Stück Gummi geschluckt hatte, das sich im Darm festgesetzt hat.


 

Update vom 24. Juni 2019

 

Ulrike Teutriene hat sich mit 25 € an Lules Operationskosten beteiligt. Im Namen von Tamara und Michael Artmann und ihrem Greengates Sheltersagen wir vielen lieben Dank für die Spende. 💞
Tamara und Michael Artmann haben die Operationskosten in Höhe von 1.336 € für ihren ehemaligen Schützling Lule übernommen, die im April notoperiert werden musste, weil sie etwas Unverdauliches gefressen hatte.


 

Update vom 27. Juni 2019

Hannelore Kinne hat auch „Allesfresser“ Lule aus unserem SOS-Tierschutzprojekt 97 mit einer Spende bedacht. Tamara und Michael Artmann vom Greengates Shelter bedanken sich herzlich für die Beteiligung an den Operationskosten von 1336 €. ❤️


Update vom 10. Juli 2019

 

Lule und Tamara und Michael Artmann bedanken sich herzlich bei Andrea, die Lules Medizintopf um 30 € aufgestockt hat. 💞

Allerdings stehen den bisherigen Spenden von 122 € auch Operations- und Behandlungskosten in Höhe von 1336 € entgegen. 


Update vom 18. Juli 2019

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Jens Pinger, der Lules Medizintopf um 30 € aufgestockt hat.


SOS-Regenbogenland

IBAN DE92 2689 1484 1113 0288 00

Verwendungszweck:

SOS-Tierschutzprojekt 97

Lule

 

PayPal-Konto: kontakt@sos-regenbogenland.com
(bitte über 'Geld ins Ausland - an Freunde und Familie - senden)


Spendenstand


Spendenstand: 152 €


GreenGates Shelter


Als Tamara und Michael Artmann im Jahr 2013 in Deutschland alle Zelte abbrachen, um mit ihrem Motorradgespann und ihren beiden Hunden Olivia und Fussel auf Weltreise zu gehen, hatten sie absolut nicht geplant, nur zwei Jahre später in Bulgarien ein Haus zu kaufen, um sich dort niederzulassen.Bereits zuvor haben die beiden einige Reisen mit ihren Hunden gemacht und mit ihrem ausgefallenen Gespann viel Aufsehen erregt.

 

Da Tamara und Michael schon in der Vergangenheit ehrenamtlich für verschiedene humanitäre Organisationen tätig waren, kam ihnen die Idee, diese Aufmerksamkeit für gute Zwecke zu nutzen.

 

Wer sich über die zahlreichen Projekte der beiden informieren möchte, dem sei ein Besuch ihrer Homepage empfohlen. Ihr jetziges Projekt haben Tamara und Michael „GreenGates“ genannt, weil das in Bulgarien gekaufte Haus ein grünes Tor hat.

 

Bei der Aufnahme der Hunde geht es Tamara und Michael allerdings nicht nur um die Versorgung mit Futter, sondern vielmehr auch um medizinische Versorgung, Kastration und sehr oft auch um Resozialisierung misshandelter Tiere. Dass Tamara Tierärztin und Osteopathin für Tiere ist, hilft dabei natürlich sehr. Einige der aufgenommenen Hunde konnten auch bereits in ihre eigenen Familien vermittelt werden. Der SALVA Hundehilfe e. V. hat auch regelmäßig Hunde von Tamara und Michael in der Vermittlung.