Kettenhund Leila muss aufgepäppelt werden


Jemand aus der Nachbarschaft von Veronique und Bilel Amdouni fragte, ob sie ihren Hund übernehmen könnten. Die Hündin lebte an der Kette, ihr Besitzer konnte für die Futterkosten nicht mehr aufkommen.

 

Als die beiden die ca. dreijährige Hündin das erste Mal vor Ort sahen, waren sie doch sehr erschrocken.


Die Hündin war bereits sehr abgemagert und es stellte sich heraus, dass sie unerklärbare Wunden am Körper hatte und scheinbar starke Schmerzen in den Hinterbeinen.


Letzteres kann vielerlei Ursachen haben, vom leichten Bandscheibenvorfall, über einen eingeklemmten Nerv bis hin zu Nährstoffmangel oder Problemen mit den Muskeln, weil sie an der Kette gehalten wurde.

 

Erst der Tierarzt wird nach einer gründlichen Untersuchung sagen können, woran es liegt und welche Behandlung helfen kann. Zurzeit hat er aber wenig freie Termine, da er eine Tierklinik aufbaut. Veronique hofft, dass er die Untersuchung der Hündin bald terminlich einschieben kann.

 

 

Bis dahin wird Leila, wie sie genannt wurde, mit hochwertigem Futter und Zusätzen von Calcium, Bierhefe und Leinöl aufgepäppelt und erhält zusätzlich ein Präparat, dass die Muskeln und Gelenke stärkt.

 

Den Namen Leila hat sie bekommen, da Veronique noch ein gespendetes Halsband liegen hat, das diesen Namen trägt und für große Hunde geeignet ist.

Noch passt es Leila nicht, aber wenn sie erst wieder Normalgewicht hat, wird sie hineinwachsen.

 

Cashmere aus dem Rudel hat sie bereits kennen gelernt und ist ein Herz und eine Seele mit ihm. Auch Bilel wurde gleich von den beiden vereinnahmt.

 


 

Update vom 17. Januar 2019

 

Mit dieser großzügigen Spende für Leila können erst einmal Futter- und tierärztliche Behandlungskosten aufgefangen werden.


Herzlichen Dank an Claudia Schnapp!


Update vom 08. Februar 2019

Mit der großzügigen Medizintopfspende von Claudia Schnapp konnten die ersten Kosten für die tieräzrtliche Behandlung sowie erste Medikamente aufgefangen werden. Bei dem gestrigen 'Großeinsatz' in der Dar Amdouni Tierhilfe Djerba wurden die sechs anstehenden Kastrationen durchgeführt sowie Satin und Leila behandelt.
Der Tierarzt nahm Leila Blut ab, denn er vermutete, dass sie Zucker haben könnte. Die Beschwerden und starken Schmerzen in den Hinterbeinen hatten sich zwar bereits ein wenig gebessert, seit Leila nicht mehr an der kurzen Kette gehalten und regelmäßig gefüttert wird. Sie sind aber auch typisch für eine unbehandelte Diabetiserkrankung.
Leila bekam ein Aufbaupräparat und hochdosiertes Vitamin B verabreicht.

Gestern Abend bestätigten die Blutergebnisse leider den ersten Verdacht: Leila leidet an starker Diabetis und muss nun regelmäßig morgens und abends eine Insulingabe bekommen.
Hierfür werden nun monatlich ca. 30 € an Kosten für Einmalspritzen und Insulin anfallen.

 

 

Darüber hinaus braucht Leila nun ein geeignetes Diätfutter, was mit rund 100 € monatlich zu Buche schlagen wird.
In Tunesien sind schon 'normale' Futtermittel extrem teuer, hochwertige oder besondere sind fast unerschwinglich.

 


 

In Anbetracht dieser immensen Kosten, die auf Veronique und Bilel Amdouni regelmäßig zukommen,  suchen wir nun dringend nach Menschen, die eine Futter- oder Medintopfpatenschaft für Leila übernehmen möchten.

 

Die Höhe des monatlichen Patenschaftsbetrages kann selbst festgelegt werden. 

Nur so wird es möglich sein, auf Dauer die notwendige Versorgung von Leila mit Futter und Medikamenten sicher zu stellen und ihr endlich ein normales Leben ohne Schmerzen zu ermöglichen.

Natürlich stellen wir am Ende des Jahres gerne eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt aus.

 

Hier die Gesamtrechnung für die durchgeführten Kastrationen, Impfungen sowie die Behandlung von Leila und Satin. Auf dem rechten Bild kann man alle Blutwerte von Leila einsehen.



Update vom 10. Februar 2019

Nachdem der große Kämpfer Mausi aus unserem
SOS-Tierschutzprojekt 92 seinen letzten Kampf verloren hat 🌈, überträgt Mark Härtl seine Patenschaft auf Leila und erhöht den Patenschaftsbetrag um 10 €, so dass die monatlichen Ausgaben für Leilas Versorgung mit Insulin gedeckt sind. 

Ein ganz dickes Dankeschön dafür!

Nun fehlen uns noch viele Futterpaten, die die immensen monatlichen Kosten für Leilas Diätfutter absichern.


100 € sind nicht so leicht zu stemmen ☹️

Jeder noch so kleine Betrag, der regelmäßig eingeht und den man sicher einplanen kann, hilft Veronique und Bilel Amdouni bei der Versorgung von Leila.

 

Die erste Futterpatin ist gefunden!
Wir sagen lieben Dank!



Wer mit einem Spendeneinkauf oder einer Medizintopfspende dazu beitragen möchte,
dass Leila geholfen werden kann, gibt bitte Projekt 94 an. 

 

SOS-Regenbogenland

IBAN DE92 2689 1484 1113 0288 00
Betreff: Projekt 94 oder Leila

PayPal-Konto: kontakt@sos-regenbogenland.com
(bitte über an Freunde und Familie senden)

 


Spendenstand


Aktueller Spendenstand: 150 €


Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba


Die ehemalige Tierarzthelferin Veronique Amdouni und ihr Mann Bilel versuchen als private Tierschützer in ihrem ‚Dar Amdouni‘ auf der tunesischen Insel Djerba möglichst viele Tiere zu retten. Da sie bislang keine Unterstützung durch einen Verein haben und nur auf die finanzielle Hilfe von Freunden setzen können, müssen sie leider angesichts des großen Tierleids immer wieder abwägen, welchen Tieren sie helfen können und welchen nicht. Über ihre Facebookseite Dar Amdouni - Tierhilfe Djerba versucht Veronique nicht nur nach Paten für ihre Tiere zu suchen sondern auch möglichst viele Tiere nach Deutschland zu vermitteln, um Platz für Neuzugänge zu schaffen.